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Hohe Preise für Energie und Nahrungsmittel treiben Inflation

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Kundin an einer Supermarktkasse Bild: AFP

Gestiegene Preise für Heizöl und Benzin sowie für Nahrungsmittel wie Butter und Eier haben die Inflationsrate im Juni auf über zwei Prozent getrieben. Die Teuerung lag im vergangenen Monat bei 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Gestiegene Preise für Heizöl und Benzin sowie für Nahrungsmittel wie Butter und Eier haben die Inflationsrate im Juni auf über zwei Prozent getrieben. Die Teuerung lag im vergangenen Monat bei 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte und damit vorläufige Zahlen bestätigte. Bereits im Mai war die Inflationsrate über die Zwei-Prozent-Marke geklettert. 

Maßgeblich verantwortlich für den Anstieg der Verbraucherpreise waren laut Statistik die Energiepreise: Sie lagen um 6,4 Prozent höher als im Juni 2017. Heizöl verteuerte sich um 30,3 Prozent, Kraftstoffe um 11,3 Prozent. 

Überdurchschnittlich war auch der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln mit 3,4 Prozent, wie die Statistiker mitteilten. Teurer wurden binnen Jahresfrist vor allem Butter (rund 26 Prozent), Obst (etwas mehr als sieben Prozent), Eier und Molkereiprodukte (knapp fünf Prozent). 

Ohne Berücksichtigung der Preise für Energie hätte die Inflationsrate im Juni bei 1,6 Prozent gelegen, erklärte das Bundesamt. Wegen gestiegener Energiekosten hatte die Inflationsrate auch im Mai schon 2,2 Prozent betragen - ein Wert, den die Statistiker zuletzt im Februar 2017 verzeichnet hatten. 

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