Rente

Heil schlägt Alternativ-Modell für Ausweitung der Mütterrente vor

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  • 16. August 2018, 14:13 Uhr
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Hubertus Heil Bild: AFP

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will die Union bei der geplanten Ausweitung der Mütterrente für ein Alternativ-Modell gewinnen. Heil sprach sich dafür aus, alle Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern gleichzustellen.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will die Union bei der geplanten Ausweitung der Mütterrente für ein Alternativ-Modell gewinnen. Heil sprach sich dafür aus, alle Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern gleichzustellen. "Dann würde allen ein halber Rentenpunkt gut geschrieben anstelle eines ganzen nur für die mit mindestens drei Kindern", sagte Heil den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Freitagausgaben).

Nach den Plänen der großen Koalition sollen Mütter ab dem dritten vor 1992 geborenen Kind je einen zusätzlichen Rentenpunkt gutgeschrieben bekommen. So steht es auch in Heils Gesetzentwurf, der demnächst im Kabinett beschlossen werden soll. Dies geht auf eine Forderung der CSU zurück. 

"Vom CSU-Vorschlag profitieren drei Millionen Menschen, von meinem dagegen sieben Millionen", sagte Heil. In der Summe laufe es auf die gleichen Kosten hinaus. Heil hofft nun, dass der Entwurf im parlamentarischen Verfahren in seinem Sinne korrigiert wird. 

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