Konjunktur

Turbulenzen um den Apfelsaft

  • In UNTERNEHMEN
  • 20. September 2018, 17:51 Uhr
  • Ralf Loweg/wid
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wid Groß-Gerau - Obstberg: Die deutschen Keltereien stellen sich auf eine turbulente Saison ein. VdF Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie

Die Verarbeitung der Obsternte 2018 läuft bei den Fruchtsaftherstellern auf Hochtouren. Nach der Veröffentlichung der Ernteschätzung von 1,1 Millionen Tonnen Streuobst im Juli 2018, haben sich die Keltereien auf eine turbulente Saison eingestellt.


Die Verarbeitung der Obsternte läuft bei den Fruchtsaftherstellern auf Hochtouren. Nach Aussagen des Verbandes der deutschen Fruchtsaft-Industrie e. V. (VdF) sind die Liefermengen so hoch, dass Keltereien vereinzelt an ihre täglichen Verarbeitungskapazitäten stoßen.

Nach der Veröffentlichung der Ernteschätzung von 1,1 Millionen Tonnen Streuobst im Juli 2018, haben sich die Keltereien auf eine turbulente Saison eingestellt. Mitte August - also rund zwei Wochen vor dem üblichen Start der Streuobsternte - waren die ersten Äpfel bereits reif für die Verarbeitung. Aktuell erreicht die Keltersaison ihren Höhepunkt und in vielen Regionen stoßen die Fruchtsafthersteller an ihre täglichen Verarbeitungsgrenzen.

Aus diesem Grund können nicht jeden Tag unbegrenzt Äpfel angenommen werden. Dennoch werden nach Aussage des VdF im Laufe der Saison alle Äpfel zu Apfelsaft verarbeitet, denn die bundesweit rund 700 Millionen Liter fassenden Lagertanks sind noch lange nicht gefüllt.

Die Keltereien verarbeiten der Reihe nach die angelieferten Mengen und bitten gegebenenfalls um vorherige Kontaktaufnahme, um die Liefertermine und -mengen so zu koordinieren, dass die Verarbeitungskapazitäten kontinuierlich ausgeschöpft werden können.

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