Bayern

Söder sieht in Fall Maaßen Belastung für bayerischen Landtagswahlkampf

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  • 21. September 2018, 08:44 Uhr
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Markus Söder Bild: AFP

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht im Streit um den bisherigen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen nun doch eine Belastung für seinen Wahlkampf zur Landtagswahl.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sieht im Streit um den bisherigen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen nun doch eine Belastung für seinen Wahlkampf zur Landtagswahl. "Alles, was in diesem Wahlkampf von Bayern ablenkt, hilft nicht", sagte Söder der "Augsburger Allgemeinen" vom Freitag. Scharf kritisierte er dabei das Erscheinungsbild der großen Koalition. 

Er halte es "nicht für den Ausdruck einer starken Demokratie, wenn sich eine Koalition zwei Wochen lang bis an den Rand des Zerreißens damit beschäftigen muss, ob ein Beamter im Amt bleibt oder wechselt", sagte Söder.

Noch am Samstag hatten auf dem CSU-Parteitag führende Politiker versucht, die Causa Maaßen als unwichtig für den Wahlkampf darzustellen. Söder sagte da in einem Interview: "Ich glaube, der Mehrzahl der Menschen in Bayern ist das nicht so wichtig, wer Behördenleiter einer zugegebenermaßen wichtigen Behörde ist."

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