Wohnen

Mehr Wohngeld für Geringverdiener

  • In UNTERNEHMEN
  • 21. September 2018, 10:06 Uhr
  • Ralf Loweg/wid
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wid Groß-Gerau - Bezahlbarer Wohnraum ist vor allem in deutschen Großstädten ein knappes Gut. PIA Stadt Frankfurt am Main / Tanja Schäfer

Bezahlbares Wohnung ist in Deutschland seit Jahren ein großes Problem. Aus diesem Grund will die Bundesregierung jetzt eine Wohnraumoffensive starten.


Bezahlbares Wohnung ist in Deutschland seit Jahren ein großes Problem. Aus diesem Grund will die Bundesregierung jetzt eine Wohnraumoffensive starten. "Die einzige Möglichkeit, die Wohnungsnot schnell und umfassend zu lindern, ist der Bau von mehr Wohnungen", sagte Altmaier der "Passauer Neuen Presse" vor dem anstehenden Wohngipfel der Bundesregierung.

"Hier müssen wir uns noch einmal deutlich steigern", sagte Altmaier. "Wir werden klotzen und nicht kleckern." Ziel seien 1,5 Millionen neue Wohnungen. Die Genehmigungsverfahren müssten beschleunigt und die Baumaßnahmen schneller fertig gestellt werden, forderte der Wirtschaftsminister.

Auf dem Wohngipfel soll darüber hinaus festgelegt werden, dass Geringverdiener ab 2020 mehr Wohngeld bekommen. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) unter Berufung auf die Beschlussvorlage für das Treffen im Kanzleramt in Berlin. In der Vorlage heiße es, dass mit einer Wohngeldreform das Leistungsniveau und die Reichweite des Wohngeldes gestärkt werden sollten. "So können die Entlastungswirkung des Wohngeldes erhalten und einkommensschwache Haushalte bei den Wohnkosten unterstützt werden."

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