Datenschutz

So sicher sind Daten auf der Bank

  • In TECHNOLOGIE
  • 24. September 2018, 10:00 Uhr
  • Ralf Loweg/cid
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cid Groß-Gerau - Bankgeschäfte im Internet sind eine sensible Sache. Dabei werden viele persönliche Daten preisgegeben. TheDigitalArtist / pixabay.com

Banken arbeiten nicht nur mit unserem Geld. Auch viele Millionen Daten laufen in den Geldhäusern zusammen. Das ist für viele offenbar kein Problem. Denn immerhin 72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen.


Banken arbeiten nicht nur mit unserem Geld. Auch viele Millionen Daten laufen in den Geldhäusern zusammen. Das ist für viele offenbar kein Problem. Denn immerhin 72 Prozent der Bankkunden in Deutschland gehen davon aus, dass Kreditinstitute mit ihren persönlichen Daten sorgsam umgehen. Wenn Kunden einen klaren Mehrwert erkennen, sind sie durchaus bereit, ihrer Bank die Daten zur Verfügung zu stellen. Dies sind Ergebnisse der "Bankkunden-Studie 2018 - Digitale Dienste" der Unternehmensberatung Berg Lund & Company.

"Grundsätzlich fühlen sich die Kunden bei den Banken gut und sorgsam betreut", sagt Dr. Thomas Nitschke, Senior Partner bei Berg Lund & Company. "Wenn Banken die Erlaubnis zur Datenauswertung erbitten und damit spürbare Vorteile versprechen, sind die Kunden in der Regel bereit, ihrem Geldinstitut relevante Daten bereitzustellen."

Vorteilhaft aus Kundensicht sind die Vereinfachung von Bankgeschäften, etwa durch die Freigabe von Kontaktdaten, um sich die Eingabe von IBANs und BICs sparen zu können, oder unmittelbare Dienstleistungen, wie der Filial- und Geldautomatensucher auf Basis der eigenen Standortdaten. Knapp die Hälfte der Kunden ist bereit, für solche Mehrwerte die eigenen Daten preiszugeben. Auch persönlich zugeschnittene Angebote sind aus Kundensicht vorteilhaft. Hierfür sind immerhin vier von zehn Kunden zur Bereitstellung der Daten bereit.

Generell ist die Bereitschaft zur Datenverwertung bei jüngeren Kunden stärker ausgeprägt: Bei den unter 40-Jährigen erlauben 51 Prozent persönlich zugeschnittene Angebote. Bei den Kunden ab 50 Jahren sind es nur 36 Prozent. Ähnlich verhält es sich mit den Zustimmungsraten zur Datenfreigabe für die Vereinfachung von Bankgeschäften. Aber selbst unter älteren Bankkunden sind immerhin 40 Prozent damit einverstanden.

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