Testbericht

Trekkingrad Stevens C12 Lite - Das perfekte Alltagsrad

  • In TESTBERICHT
  • 24. September 2018, 09:51 Uhr
  • Mario Hommen/SP-X
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Schlichte Schönheit: das Trekkingrad Stevens C12 Lite Foto: www.pd-f.de / Stevens

Am Fahrrad basteln? Mit der richtigen Komponentenwahl können sich nervige Wartungs- und Reparaturarbeiten weitgehend erübrigen. Ein solches Rund-um-sorglos-Bike ist das 2019 erscheinende Stevens C12 Lite. 

Ob Licht, Getriebe, Kraftübertragung oder Bremsen - dank vieler Innovationen der Zubehörindustrie ist das Fahrrad attraktiver und zuverlässiger denn je. Oft allerdings auch ziemlich teuer. Preise von vier- oder fünftausend Euro für ein Bike mit Edelkomponenten sind keine Seltenheit. Stevens hat mit dem C12 Lite ein Trekkingrad entwickelt, das mehrere edle und zudem wartungsarme Komponenten mit schickem Design auf moderatem Preisniveau vereint.

Das mattschwarz gehaltene und elegant wirkende Alltagsbike zeichnet sich, wie der Name schon andeutet, durch ein Pinion-Mittelgetriebe der C-Linie aus, das sehr kompakt im Tretlagerbereich Platz findet. Diese Lösung wirkt auch aufgeräumt, da nur kleine Ritzel jeweils an der Tretkurbel und am Hinterrad benötigt werden. Außerdem ist der Antrieb extrem wartungsarm, denn die Kraftübertragung übernimmt ein sauberer und leiser Gates-Riemen der hochwertigen CDX-Klasse. Da dieser in immer gleicher Position bleibt statt an einer hinteren Kassette auf und ab zu springen, verrichtet er viele tausend Kilometer klaglos seine Arbeit. Gleiches dürfte für das geschmeidig und präzise die Gänge wechselnde Piniongetriebe gelten, welches dank Magnesiumgehäuse zudem recht leicht ausfällt. Und trotz des geringen Gewichts hält dieses zwölf Gänge mit 600 Prozent Übersetzungsbandbreite bereit.

Auch die restliche Ausstattung des nur knapp 14 Kilogramm wiegenden C12 Lite kann sich sehen lassen. Hydraulische Scheibenbremsen von Shimano, Marathon-Reifen von Schwalbe, 50-Lux-LED-Scheinwerfer oder die minimalistische Oi-Klingel von Knog sorgen für ein rundum stattliches Qualitätsniveau, dem auch Lenkervorbau, Sattel, Schutzbleche, Seitenständern oder Gepäckträger entsprechen. Auch wenn das neue Stevens-Modell mit 2.800 Euro vielen Fahrradkunden als teuer erscheinen mag, bewegt es sich angesichts der feinen Komponentenauswahl auf einem moderaten Preisniveau. Und bis zum Frühjahr 2019 bleibt noch Zeit zum Sparen, denn erst dann kommt das C12 Lite offiziell in den Markt.

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