Logistik

Bundestag beschließt Erhöhung der Lkw-Maut

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Lkw auf der A2 Bild: AFP

Spediteure müssen künftig über die Maut für den Lärm ihrer Lastwagen zahlen. Der Bundestag beschloss, die Lkw-Mautsätze ab kommendem Jahr anzuheben. Die Regierung will dadurch zwischen 2019 und 2022 insgesamt 4,16 Milliarden Euro mehr einnehmen.

Spediteure müssen künftig über die Maut für den Lärm ihrer Lastwagen zahlen. Der Bundestag beschloss am Donnerstagabend, die Lkw-Mautsätze ab kommendem Jahr anzuheben. Die Regierung will dadurch zwischen 2019 und 2022 insgesamt 4,16 Milliarden Euro mehr für das Straßennetz einnehmen. Bislang hatte sie den Spediteuren nur die Kosten für die Luftverschmutzung in Rechnung gestellt.

Um die Belastung gerechter zu verteilen, beschloss der Bundestag, Gewichtsklassen einzuführen. Schwerere Fahrzeuge müssen somit mehr zahlen als leichtere. Außerdem werden Lkw mit Elektroantrieb von der Maut befreit. Gleiches gilt für Lkw mit Erdgasantrieb befristet bis 2020.

Für Spediteure ist es faktisch die zweite Kostenerhöhung in einem halben Jahr. Bereits im Juli hatte die Regierung die Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen ausgedehnt. Zuvor wurde sie nur auf Autobahnen und ausgewählten Bundesstraßen erhoben.

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