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BMW ehrt Eberhard v. Kuenheim anlässlich seines 90. Geburtstags

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  • 24. Oktober 2018, 15:05 Uhr
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Harald Krüger, Vorstandsvorsitzender der BMW AG (links) und Norbert Reithofer, Vorsitzender des Aufsichtsrats der BMW AG (rechts) gratulieren Eberhard v. Kuenheim zum 90. Geburtstag. Foto: Auto-Medienportal.Net/BMW

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Eberhard v. Kuenheim (90). Die BMW Group ehrte ihren ehemaligen Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzenden mit einer Feierstunde angesichts seines Geburtstags am 2. Oktober. Neben Wegbegleitern, Investoren, Vorständen, Aufsichts- und Betriebsräten gratulierten ihm stellvertretend für die gesamte Belegschaft auch 100 Mitarbeiter des BMW-Werks Dingolfing.


Der niederbayerische Standort gilt als historischer Ort der Ära v. Kuenheim und wurde deshalb für die Feierlichkeiten gewählt. 1973 hatte v. Kuenheim in der damaligen Kleinstadt in Niederbayern das bis heute größte europäische Werk des Unternehmens gegründet. Mitten in der Ölkrise war das ein mutiger, von vielen kritisierter Schritt.

Als er am 1. Januar 1970 in der BMW AG den Vorsitz des Vorstands übernahm, war er der jüngste Unternehmenslenker in der deutschen Großindustrie. Als er am 13. Mai 1993 in den Aufsichtsrat wechselte, war er der dienstälteste Vorstandsvorsitzende in der Geschichte des Münchner Autobauers.

Herbert Quandt hatte den Maschinenbauingenieur 1965 in seine Unternehmensgruppe geholt, in der er zunächst deren Gesellschaften technisch beriet und koordinierte. Er war stellvertretender Vorstandsvorsitzender der zur Quandt-Gruppe gehörenden Industriewerke Karlsruhe Augsburg (IWKA), als ihn Herbert Quandt 1970 nach München schickte und er zum Vorstandsvorsitzenden der BMW AG berufen wurde. Nach über 23 Jahren an der Spitze des Vorstands des Autobauers wechselte er 1993 in den Aufsichtsrat, dessen Vorsitz er weitere fast sieben Jahre innehatte. (ampnet/Sm)

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