Sicherheit

Kinderhilfswerk macht sich für mehr Medienkompetenz stark

  • In TECHNOLOGIE
  • 7. November 2018, 15:46 Uhr
  • Mirko Stepan/cid
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cid Groß-Gerau - Das Deutsche Kinderhilfswerk setzt sich für mehr Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen ein. Eine neue Facebook-Kampagne soll helfen. Pixabay.de / Riala

Kinder sollen sich auch in der digitalisierten Welt zurechtfinden. Übermäßige und unkontrollierte Mediennutzung birgt allerdings zahlreiche Gefahren - darauf macht das Deutsche Kinderhilfswerk jetzt mit einer Facebook-Kampagne aufmerksam.


Kinder sollen sich auch in der digitalisierten Welt zurechtfinden. Übermäßige und unkontrollierte Mediennutzung birgt allerdings zahlreiche Gefahren - darauf macht das Deutsche Kinderhilfswerk jetzt mit einer Facebook-Kampagne aufmerksam.

Die Kampagne unter dem Motto "Medien wirken. Ein Leben lang." arbeitet mit fünf aussagekräftigen, prägnanten Bildmotiven und entsprechenden Claims. Beim Klick auf die Motive, die in den kommenden Wochen bei Facebook geschaltet sind, erhalten Nutzer Informationen zum Thema Medienkonsum von Kindern.

"Kinder müssen beim Medienkonsum begleitet werden, egal ob beim Fernsehen, Surfen im Internet oder Chatten in Sozialen Medien. Hier sind zuallererst die Eltern in der Pflicht, denn vor allem in der Kindheit ist die Mediennutzung stark durch die Familie geprägt", betont Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes. Er fordert neben neuen Angeboten zur Medienerziehung gleichzeitig einen effektiveren Schutz für Kinder und Jugendliche. Zudem müssten Schulen "Wissen über die Funktionen und Fähigkeiten zum verantwortlichen Verhalten beim Medienkonsum vermitteln", so Krüger weiter.

Der Präsident der Organisation spricht sich zudem für eine "Stiftung Medienkompetenz" aus, der die Landesmedienanstalten, freie Träger und die Medienwirtschaft angehören sollten, um zum Beispiel medienpädagogische Projekte zu realisieren. Auch könnten durch eine solche Stiftung die Evaluierung und die Begleitforschung von Projekten koordiniert werden.

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