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BGH prüft Auskunftspflichten von YouTube bei Urheberrechtsverletzungen

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Bundesgerichtshof in Karlsruhe Bild: AFP

Der Bundesgerichtshof (BGH) prüft, in welchem Umfang ein Videoportal wie YouTube bei Urheberrechtsverletzungen Daten über Nutzer herausgeben muss. Umstritten ist, ob das Videoportal E-Mail-Adressen, Telefonnummern und IP-Adressen mitteilen muss.

Der Bundesgerichtshof (BGH) prüft heute (12.00 Uhr), in welchem Umfang ein Videoportal wie YouTube bei Urheberrechtsverletzungen Daten über Nutzer herausgeben muss. In dem konkreten Fall geht es um Filme, die von Nutzern auf YouTube hochgeladen wurden. Rechtlich umstritten ist, ob das Videoportal dem klagenden Filmverwertungsunternehmen E-Mail-Adressen, Telefonnummern und IP-Adressen mitteilen muss. (Az. I ZR 153/17)

Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main entschied im August 2017 im Berufungsverfahren, dass YouTube nur die E-Mail-Adressen herausgeben muss. Beide Seiten legten gegen diese Entscheidung Revision ein. Das Videoportal strebt eine komplette Abweisung der Klage an, das Filmverwertungsunternehmen will eine umfassende Auskunft über die Nutzer bekommen.

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