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Verwaltungsgericht prüft Diesel-Fahrverbote für Köln und Bonn

  • In UMWELT
  • 8. November 2018, 04:05 Uhr
  • AFP
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Auspuff eines Dieselautos Bild: AFP

Das Verwaltungsgericht Köln prüft, ob auch in Köln und Bonn Fahrverbote für Dieselautos verhängt werden müssen. Die klagende Deutsche Umwelthilfe (DUH) will wie zuvor schon unter anderem in Berlin und Frankfurt am Main Diesel-Pkw verbannen.

Das Verwaltungsgericht Köln prüft heute (09.30 Uhr), ob auch in Köln und Bonn Fahrverbote für Dieselautos verhängt werden müssen. Die klagende Deutsche Umwelthilfe (DUH) will wie zuvor schon unter anderem in Berlin und Frankfurt am Main Diesel-Pkw aus bestimmten Bereichen verbannen, weil die Stickstoffdioxid-Werte in der Luft dauerhaft gesetzliche Grenzwerte verletzen. Eine Entscheidung wird noch heute erwartet.

Nach Ansicht der Umwelthilfe reichen die Luftreinhaltepläne von Köln und Bonn nicht aus, um Fahrverbote zu verhindern. In Köln wiesen demnach im vergangenen Jahr acht der elf offiziellen Messstationen Werte oberhalb des erlaubten jährlichen Mittelwerts von 40 Mikrogramm Stickstoffdioxid pro Kubikmeter Luft aus. Auch in Bonn seien die Werte bei beiden Stationen zu hoch gewesen.

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