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Zwei Tote bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen

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Kriegsflugzeuge werfen Leuchtgranaten über Gaza ab Bild: AFP

Bei Luftangriffen der israelischen Armee auf Ziele im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben zwei Menschen getötet worden. Drei weitere Palästinenser seien verletzt worden, erklärte das Gesundheitsministerium in Gaza am Montag.

Bei Luftangriffen der israelischen Armee auf Ziele im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben zwei Menschen getötet worden. Drei weitere Palästinenser seien verletzt worden, erklärte das Gesundheitsministerium in Gaza am Montag. Laut Ministerium waren die beiden Todesopfer im Alter von 22 und 27 Jahren Zivilisten. Die militante Volksfront zur Befreiung Palästinas erklärte hingegen, es handele sich um zwei ihrer Kämpfer.

Israels Armee meldete unterdessen 80 Raketen und Granaten, die aus dem Gazastreifen auf israelisches Gebiet gefeuert worden seien und von denen nicht alle von Raketenabwehrsystemen abgefangen werden konnten. Ein israelischer Bus sei getroffen worden, hieß es. Zunächst war nicht klar, ob es Opfer gab. Die Armee erklärte, sie fliege Luftangriffe "im ganzen Gazastreifen". 

Der militärische Arm der im Gazastreifen herrschenden radikalislamischen Hamas bekannte sich dazu, Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert zu haben. "Das gemeinsame Kommando palästinensischer Gruppen verkündet den Beginn von Bombardierungen von Siedlungen des Feindes mit einer großen Anzahl Raketen", erklärten die Essedin-al-Kassam-Brigaden. 

Die erneute Gewalteskalation war vom Einsatz israelischer Spezialkräfte im Gazastreifen ausgelöst worden. Dabei starben sieben Palästinenser und ein israelischer Offizier. Nach palästinensischen Angaben war unter den getöteten Palästinensern ein Kommandeur der Essedin-al-Kassam-Brigaden. Die Hamas hatte nach dem israelischen Einsatz vom Sonntag Rache geschworen.

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