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Mutmaßlicher US-Briefbomber plädiert auf unschuldig

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Der mutmaßliche US-Briefbomber Cesar Altieri Sayoc Bild: AFP

Der wegen Versendung von Briefbomben an Kritiker von US-Präsident Donald Trump angeklagte Mann hat vor Gericht auf unschuldig plädiert. Dem 56-Jährigen droht eine lebenslange Haftstrafe.

Der wegen der Versendung von Briefbomben an Kritiker von US-Präsident Donald Trump angeklagte Mann hat vor Gericht auf unschuldig plädiert. Bei dem Gerichtstermin am Donnerstag in York setzte der Richter den Termin für den Beginn des Prozesses gegen den 56-jährigen Cesar Altieri Sayoc auf den 15. Juli 2019 fest.

Der frühere Pizzabote ist in 30 Punkten angeklagt, darunter wegen Einsatzes von Massenvernichtungswaffen sowie des Gebrauchs eines "zerstörerischen Geräts" für eine Gewalttat. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe. Sayoc war nach tagelanger Großfahndung am 26. Oktober im Bundesstaat Florida gefasst worden, wo er in einem Lieferwagen voller Pro-Trump-Aufkleber lebte. 

Ihm wird zur Last gelegt, 16 Briefe mit Sprengsätzen an 13 prominente Kritiker des Präsidenten verschickt zu haben. Zu den Adressaten der potenziell gefährlichen Sendungen gehörten der frühere Präsident Barack Obama, Ex-Vizepräsident Joe Biden, die ehemalige Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton, der Fernsehsender CNN, der Multimilliardär George Soros und der Schauspieler Robert De Niro. 

Sayoc ist Mitglied der Republikaner und nahm an Wahlkampfveranstaltungen Trumps teil. Die Briefbomben sowie der Anschlag auf eine Synagoge in Pittsburgh mit elf Toten hatten kurz vor den Kongress- und Gouverneurswahlen am 6. November die Diskussion um Trumps aggressive Rhetorik angeheizt. Viele Kritiker werfen dem Präsidenten vor, den Boden für politische Gewalt zu bereiten.

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