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Polizei in Neuseeland findet mutmaßliche Leiche von 22-jähriger Backpackerin

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Grace Millane wurde zuletzt in einem Hotel in Auckland gesehen Bild: AFP

Eine Woche nach dem Verschwinden einer britischen Backpackerin in Neuseeland ist mutmaßlich die Leiche der 22-Jährigen entdeckt worden. Sie wurde nach Polizeiangaben am Sonntag in einem Außenbezirk der Stadt Auckland aufgefunden.

Eine Woche nach dem Verschwinden einer britischen Backpackerin in Neuseeland ist mutmaßlich die Leiche der 22-Jährigen entdeckt worden. Sie wurde nach Polizeiangaben am Sonntag in einem Außenbezirk der Stadt Auckland aufgefunden. Allerdings stehe die formale Identifizierung der Toten noch aus, diese solle am Montag erfolgen. Zuvor hatte die Polizei einen 26-jährigen Verdächtigen festgenommen, der die Britin getötet haben soll.

Nach Angaben der Polizei besteht kein Zweifel, dass es sich bei der Leiche um die 22-jährige Grace Millane handelt. "Auf Grundlage der Beweise, die wir in den vergangenen Tagen gesammelt haben, gehen wir davon aus, dass es sich um Grace handelt", sagte Ermittler Scott Beard. "Es ist eine unerträgliche Zeit für die Familie Millane und unsere Herzen sind bei ihr."

Am Samstag hatte die Polizei die Festnahme eines 26-Jährigen bekanntgegeben. Er wird des Mordes an der Backpackerin beschuldigt. Der Festgenommene wurde laut Polizei stundenlang verhört. Am Montag soll er einem Richter vorgeführt werden.

Zuvor hatten die neuseeländischen Behörden tagelang nach Millane gesucht. Sie war vor einer Woche verschwunden. Zuletzt wurde sie in einem Hotel im Stadtzentrum von Auckland mit einem Mann gesehen. Allerdings ging die Polizei bereits vor dem Auffinden der Leiche am Sonntag davon aus, dass die Backpackerin nicht mehr am Leben ist.

Millane wollte nach ihrem Studienabschluss ein Jahr um die Welt reisen. Mit ihrer Familie war sie während ihrer Reise täglich in Kontakt geblieben - bis zum Abend vor ihrem 22. Geburtstag am vergangenen Wochenende.

Ihr Vater, der seine Tochter bei der neuseeländischen Polizei als vermisst gemeldet hatte, traf am Freitag in Neuseeland ein. Bei einer emotionalen Pressekonferenz bat er um Hinweise zum Verbleib seiner "lebenslustigen, kontaktfreudigen und familienorientierten" Tochter.

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