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UNO bringt Hilfslieferungen von Jordanien nach Syrien

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Der Übergang Dschaber-Nassib wurde am 15. Oktober geöffnet Bild: AFP

Erstmals seit der Wiedereröffnung eines wichtigen Grenzübergangs zwischen Syrien und Jordanien hat ein UN-Konvoi mit Hilfen für rund 650.000 Syrer die Grenze passiert. 369 Lkw seien an der vierwöchigen Aktion beteiligt, teilte die UNO mit.

Erstmals seit der Wiedereröffnung eines wichtigen Grenzübergangs zwischen Syrien und Jordanien hat ein UN-Konvoi mit Hilfen für 650.000 Syrer die Grenze passiert. 369 Lkw seien an der vierwöchigen Aktion, die am Sonntag startete, beteiligt, teilte das UN-Büro für die Koordinierung der Nothilfe (Ocha) mit. Sie transportieren dringend benötigte Nahrungsmittel, Wasser, Zelte und Medikamente.

Der Übergang Dschaber-Nassib war am 15. Oktober wieder geöffnet worden. Der Übergang an der Autobahn von Damaskus nach Amman war seit seiner Übernahme durch syrische Rebellen im April 2015 geschlossen gewesen. Im Juli zwangen Truppen der Regierung in Damaskus jedoch die Aufständischen zum Abzug aus der Region, womit der Weg für die Wiedereröffnung der wichtigen Handelsroute freigemacht wurde.

Seit dem Beginn des Bürgerkriegs im Nachbarland 2011 hat Jordanien nach eigenen Schätzungen knapp 1,3 Millionen syrische Flüchtlinge aufgenommen. Insgesamt verließen mehr als die Hälfte der 23 Millionen Syrer ihre Heimat.

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