Außenhandel

Deutschlands Exporte im Oktober kräftig gestiegen

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Containerterminal im Hamburger Hafen Bild: AFP

Die deutschen Exporte sind im Oktober kräftig gestiegen. Sie nahmen im Vorjahresvergleich um 8,5 Prozent auf 117,2 Milliarden Euro zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Die Importe stiegen sogar um 11,3 Prozent.

Die deutschen Exporte sind im Oktober kräftig gestiegen. Sie nahmen im Vorjahresvergleich um 8,5 Prozent auf 117,2 Milliarden Euro zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die Importe stiegen sogar um 11,3 Prozent im Vergleich zum Oktober 2017 und erreichten den Wert von 98,9 Milliarden Euro. Der Außenhandelsverband BGA warnte allerdings vor einer "vorweihnachtlichen Sorglosigkeit".

Der Außenhandelsüberschuss lag im Oktober bei 18,3 Milliarden Euro, 800 Millionen weniger als im Oktober vor einem Jahr, wie die Statistiker weiter mitteilten. In den zehn Monaten von Januar bis Oktober summierte sich der Wert der deutschen Exporte zudem auf 1,105 Billionen Euro. Das war ein Plus gegenüber dem Vorjahreswert von 4,1 Prozent. Der Wert der Importe betrug knapp 913 Milliarden Euro, ein Plus von sogar 6,6 Prozent.

In die EU-Länder wurden im Oktober Waren im Wert von 69,8 Milliarden Euro exportiert und von dort im Wert von 55,1 Milliarden Euro importiert. An Drittländer gingen folglich Waren im Wert von 47,4 Milliarden Euro, von dort wurden Waren im Wert von 43,8 Milliarden Euro importiert.

Der BGA sprach von einem "guten Einzelergebnis", zu dem sowohl die europäischen Handelspartner als auch Drittländer beigetragen hätten. "Dieses positive Ergebnis darf aber nicht dazu verleiten, uns in vorweihnachtliche Sorglosigkeit fallen zu lassen", warnte der Verband und verwies auf "weltweit viele Baustellen". Dazu gehörten die anstehende Brexit-Abstimmung und der weltweit wachsende Protektionismus bei einer gleichzeitig langsamer wachsenden Konjunktur.

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