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Vier Stunden nach Warnstreikende weiter Verspätungen bei der Bahn

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Regionalzug in München am Montag Bild: AFP

Vier Stunden nach Ende des Warnstreiks der Eisenbahn- und Verkehrsgesellschaft stabilisiert sich der Zugverkehr nach Angaben der Deutschen Bahn. Beim Fernverkehr komme es aber weiterhin zu Verspätungen und auch zu einzelnen Zugausfällen.

Vier Stunden nach Ende des Warnstreiks der Eisenbahn- und Verkehrsgesellschaft stabilisiert sich der Zugverkehr nach Angaben der Deutschen Bahn. Beim Fernverkehr komme es aber weiterhin zu Verspätungen und auch zu einzelnen Zugausfällen, teilte der Konzern am Montagmittag mit. Der Regionalverkehr sei wieder angelaufen, der S-Bahn-Verkehr in den Ballungsräumen wie etwa in Berlin, München, Hannover und Frankfurt am Main sei "gut gestartet". 

Die Auswirkungen der vierstündigen Arbeitsniederlegung auf den Regionalverkehr waren in Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg am schlimmsten, wie die Bahn erklärte. Insgesamt waren von dem Warnstreik bundesweit über 1400 Züge der Deutschen Bahn betroffen, darunter auch Güterzüge. 

Die kostenfreie Sonderhotline unter der Nummer 08000-996633 bleibt bis Montag 24.00 Uhr geschaltet, teilte die Bahn mit. Bis in die Mittagsstunden nutzten demnach rund 12.000 Anrufer den Service.

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) hatte zum Warnstreik von 05.00 bis 09.00 Uhr aufgerufen. Damit will sie ihrer Lohnforderung in der laufenden Tarifrunde Nachdruck verleihen. Die Tarifverhandlungen waren am Samstag abgebrochen worden. Sie könnten am Dienstag wieder aufgenommen werden, wie die EVG mitteilte. 

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