Arbeitsmarkt

BA rechnet für 2019 mit deutlich geringerem Überschuss als zuletzt

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Bundesagentur für Arbeitdts

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Nürnberg - Die Bundesagentur für Arbeit rechnet für die kommenden Jahre mit einem deutlich geringeren Überschuss als zuletzt. Das geht aus dem Haushaltsplan der Bundesagentur hervor, über den das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben) berichtet.

Er soll am Mittwoch vom Bundeskabinett genehmigt werden. Demnach wird für das kommende Jahr noch ein Überschuss von 538 Millionen Euro erwartet. 2020 und 2021 beträgt der prognostizierte Ausgabensaldo jeweils 1,6 Milliarden Euro. 2022 dann 1,7 Milliarden Euro, 2023 wären es 3,2 Milliarden Euro.

Für das laufende Jahr rechnet die Nürnberger Behörde noch mit einem Rekordüberschuss von 6,3 Milliarden Euro. Hintergrund der absehbar zurückgehenden Überschüsse ist unter anderem die Absenkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung von 3,0 auf 2,5 Prozent. Für das kommende Jahr kalkuliert die Nürnberger Behörde in diesem Zusammenhang mit Mindereinnahmen von rund 5,9 Milliarden Euro. 2019 rechnet die Bundesagentur mit Einnahmen von 35,1 Milliarden Euro und Ausgaben von 34,5 Milliarden Euro.

Für Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktförderung stehen insgesamt rund zehn Milliarden Euro zur Verfügung.

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