Brände

Waldbrände in Kalifornien verursachen mindestens neun Milliarden Dollar Schäden

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Waldbrand "Camp Fire" Bild: AFP

Die verheerenden Waldbrände in Kalifornien haben Schäden von mindestens neun Milliarden Dollar verursacht. Auf diese Zahl summieren sich die bisherigen Schadensmeldungen der Versicherungen - die Zahl dürfte aber noch ansteigen.

Die verheerenden Waldbrände in Kalifornien haben Schäden in Höhe von mindestens neun Milliarden Dollar (knapp acht Milliarden Euro) verursacht. Auf diese Zahl summieren sich die bisherigen Schadensmeldungen der Versicherungen, wie die kalifornische Versicherungsaufsicht am Mittwoch mitteilte. Die Zahl dürfte in den kommenden Wochen aber noch ansteigen.

"Die zerstörerischen Waldbrände von 2018 waren die tödlichsten und teuersten in der Geschichte Kaliforniens", sagte Behördenleiter Dave Jones. Die Zahl der Todesopfer und "bislang mehr als neun Milliarden Dollar versicherter Verluste sind schockierende Zahlen". "Hinter den Zahlen über versicherte Schäden stehen tausende Menschen, die von unermesslichem Verlust traumatisiert wurden."

Bei den Waldbränden der vergangenen Wochen in dem Westküstenstaat waren mindestens 89 Menschen ums Leben gekommen und rund 19.000 Häuser und Geschäfte zerstört worden. Mit rund sieben Milliarden Dollar verursachte das sogenannte "Camp Fire", das die kalifornische Stadt Paradise verwüstete, die größten Schäden. Allein diesem Brand fielen mindestens 86 Menschen zum Opfer.

Die Schäden durch die Waldbrände "Woolsey Fire" mit drei Toten und "Hill Fire" werden auf zusammen rund zwei Milliarden Dollar geschätzt. Das "Woolsey Fire" hatte Teile des Promi-Wohnorts Malibu zerstört.

Die für Versicherungsfragen zuständige Behördensprecherin Nancy Kincaid sagte, die Schadenssumme könnten den bisherigen Höchstbetrag von 10,4 Milliarden Dollar, der im vergangenen Jahr nach den schweren Waldbränden ausgezahlt wurde, noch übertreffen.   

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