Großbritannien

Vodafone streicht in Spanien bis zu 1200 Jobs

img
Sitz von Vodafone in Madrid Bild: AFP

Der britische Mobilfunkanbieter Vodafone streicht wegen sinkender Umsatzzahlen und Gewinne bis zu 1200 Stellen in Spanien. In dem Land kämpft das Unternehmen besonders hart gegen Billig-Konkurrenz.

Der britische Mobilfunkanbieter Vodafone streicht wegen sinkender Umsatzzahlen und Gewinne bis zu 1200 Stellen in Spanien. Der spanische Ableger des britischen Unternehmens erklärte am Donnerstag, aus "wirtschaftlichen, produktionstechnischen und organisatorischen Gründen", sei ein Jobabbau in dieser Größenordnung nötig. Wegfallen würde damit rund ein Viertel der zuletzt etwa 5100 Arbeitsplätze bei Vodafone Spanien. Verhandlungen mit den Gewerkschaften über Sozialpläne sollen Ende Januar beginnen.

Vodafone erklärte weiter, im derzeitigen Marktumfeld steige zwar die Nachfrage unablässig, die Preise für die Angebote jedoch nicht. Das Unternehmen kämpft in Spanien ganz besonders mit der Konkurrenz durch Billiganbieter im Telekommunikationsbereich. Im November vermeldete Vodafone für sein Geschäft insgesamt einen Halbjahresverlust von acht Milliarden Euro. 

Die Ausgaben in Europa will das britische Unternehmen bis zum Jahr 2021 um 1,2 Milliarden Euro reduzieren. 2019 sollen 400 Millionen Euro eingespart werden.

STARTSEITE