Technologie

Was ist DSL und wie funktioniert es

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@ ColossusCloud (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Die DSL-Technologie sorgt heutzutage deutschlandweit für schnelles Breitband-Internet. Doch wie funktioniert diese Technologie und welche Vorteile und Nachteile bringt sie gegenüber anderen Übertragungstechnologien? Erfahren Sie mehr im Folgenden.

Um eine DSL-Verbindung aufzubauen werden zwei Modems benötigt, und zwar eines bei der Vermittlungsstelle des Internet Service Providers (ISP) und eines bei dem Kunden. Die DSL-Technologie nutzt als Übertragungsmedium herkömmliche Kupferleitungen. Dabei werden die Dateninformationen auf anderen Frequenzen übertragen als der analoge Telefonverkehr, sodass durch die Aufteilung für Daten- und Sprachinformationen das volle Frequenzspektrum ausgenutzt werden kann. Durch diese Aufteilung sind heutzutage Übertragungsraten von bis zu 300 Mbit/s möglich. In der Praxis werden jedoch geringere Geschwindigkeiten erreicht, da dann die auftretenden Störungen geringer ausfallen und viel leichter kompensiert werden können.

Unterschiedliche Tarife

DSL-Modems werden in der Regel als Kombi-Lösungen angeboten. In vielen Fällen werden diese als DSL-Router angeboten, sodass man schnell und unkompliziert in der Firma oder Zuhause ein internes Netzwerk aufbauen kann, um die Internetverbindung mehreren Geräten, wie Beispiel Smartphones oder Tablet-PCs zur Verfügung zu stellen. In Deutschland bieten die meisten ISPs (Internet Service Provider) ihren Kunden DSL-Tarife zu unterschiedlichen Konditionen. Da das Angebot an DSL-Tarifen riesengroß ist, ist es empfehlenswert einen DSL Internettarif Vergleich zu nutzen, um den optimalen Tarif zu finden, der auf die eigenen Anforderungen und Bedürfnisse bestens zugeschnitten ist. Die drei größten DSL-Anbieter in Deutschland (Stand erster Quartal 2018) sind:

- Deutsche Telekom mit 13.36 Millionen DSL-Kunden
- 1&1 mit 4,37 Millionen DSL-Kunden
- Unitymedia 3,5 Millionen DSL-Kunden

ADSL und SDSL

Die am meisten eingesetzten DSL-Versionen sind ADSL und SDLS. Bei ADSL ist die Download- wesentlich höher als die Upload-Geschwindigkeit, sodass Downloads viel schneller realisiert werden als Uploads. Bei der SDSL-Variante sind Down- und Upstream hingegen gleich schnell. Für die meisten Nutzer stellt ADSL die bessere Lösung dar, da in der Regel mehr Daten aus dem Internet angefordert werden als sie ins Netz abgegeben werden. SDSL kommt in erster Linie in Firmen zum Einsatz, die große Datenmengen ins Netz uploaden. In Bezug auf die verfügbaren DSL-Geschwindigkeiten liegt Deutschland weltweit am Platz 22 mit einer durchschnittlichen Verbindungsgeschwindigkeit von 7,2 Mbit/s. Den ersten Platz belegt Südkorea mit einer durchschnittlichen Downloadgeschwindigkeit von 28,6 Mbit/s. Am zweiten Platz befindet sich Norwegen mit 23,5 Mbit/s, dicht gefolgt von seinem Nachbarland Schweden mit 22,5 Mbit/s.

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