Australien

Australische Polizei stellt Suche nach vermisster Deutscher ein

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Alice Springs liegt umgeben von wüstenartigem Gebiet Bild: AFP

Die australischen Behörden haben die Suche nach einer seit zwei Wochen im heißen und trockenen Outback vermissten deutschen Touristin eingestellt. Trotz einer ausgedehnten Suche fand die Polizei keine Hinweise auf den Verbleib der 62-Jährigen.

Die australischen Behörden haben die Suche nach einer seit zwei Wochen im heißen und trockenen Outback vermissten Deutschen eingestellt. Trotz einer ausgedehnten Suche, bei der auch Flugzeuge und Drohnen zum Einsatz kamen, seien keine Hinweise auf den Verbleib der 62-jährigen Touristin gefunden worden, erklärte die Polizeichefin des Bundesstaates Northern Territory, Pauline Vicary, am Samstag. 

Zugleich rief die Polizeichefin potenzielle Zeugen, die etwas über den Verbleib der Deutschen wissen könnten, auf, sich zu melden. Hinweise auf ein Verbrechen gab es laut Vicary nicht. Zuletzt sei die 62-Jährige in der Gegend von Emily Gap gesehen worden und diese sei "gründlich abgesucht" worden.

Die Wanderin hatte ihr Hotel in Alice Springs am Neujahrstag verlassen und sich offenbar auf den Weg zum Emily Gap gemacht, einem bei Touristen beliebten Ort in einem abgelegenen Naturpark. Nachdem die Touristin nicht wie geplant einige Tage später in ihr Hotel zurückkehrte, wurde die Polizei eingeschaltet.

In der Region herrschen derzeit Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius. Die vermisste Deutsche hatte Berichten zufolge lediglich einen Kaschmirschal als Schutz gegen die Wüstensonne dabei.

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