Luftfahrt

Betrieb am Flughafen Frankfurt nach Warnstreiks wieder "weitgehend stabil"

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Warnstreik am Flughafen Frankfurt Bild: AFP

Nach dem umfangreichen Warnstreik des Sicherheitspersonals ist am größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main der Betrieb am Mittwoch wieder weitgehend stabil angelaufen. Am Dienstag mussten 618 Flüge annulliert werden.

Nach dem umfangreichen Warnstreik des Sicherheitspersonals ist am größten deutschen Flughafen in Frankfurt am Main der Betrieb am Mittwoch wieder weitgehend stabil angelaufen. Im Laufe des Vormittags könne es aber noch zu vereinzelten Verzögerungen kommen, teilte der Betreiber Fraport am Morgen mit. Für Mittwoch waren demnach rund 1270 Starts und Landungen geplant.

Auch am Dienstag, als das Sicherheitspersonal die Arbeit niedergelegt hatte, waren in Frankfurt eigentlich rund 1200 Verbindungen geplant, gestrichen wurden 618. Nach ersten Schätzungen seien von den Annullierungen 70.000 Passagiere betroffen gewesen, erklärte Fraport. Bis zum Streikende gegen 20.00 Uhr am Abend waren lediglich Sicherheitskontrollen im Transitbereich möglich, dort lief die Abfertigung "weitgehend reibungslos".

Die Gewerkschaft Verdi hatte das Sicherheitspersonal an acht deutschen Flughäfen am Dienstag zu Warnstreiks aufgerufen. Verdi verhandelt zusammen mit der Gewerkschaft DBB Beamtenbund und Tarifunion für die rund 23.000 Beschäftigten im Sicherheitsbereich an deutschen Flughäfen mit dem Arbeitgeberverband BDLS. Die Arbeitnehmerseite fordert einen Stundenlohn von 20 Euro.

Die Arbeitgeber lehnen das als zu hoch ab. Beide Seiten wollen am 23. Januar weiter verhandeln.

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