Luftfahrt

Mehr Fluggäste reisten im Sommer von Deutschland ins Ausland

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Ein Flugzeug hebt ab Bild: AFP

Im vergangenen Sommer sind deutlich mehr Fluggäste von Deutschland aus ins Ausland geflogen. Zwischen April und Oktober reisten 66,2 Millionen Passagiere ins Ausland, das waren rund 2,7 Millionen mehr als im Sommerflugplan 2017.

Im vergangenen Sommer sind deutlich mehr Fluggäste von Deutschland aus ins Ausland geflogen. Zwischen April und Oktober reisten 66,2 Millionen Passagiere ins Ausland, das waren rund 2,7 Millionen oder 4,3 Prozent mehr als im Sommerflugplan 2017, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte. Der innerdeutsche Flugverkehr war hingegen rückläufig und sank um 2,3 Prozent.

Beim Auslands-Tourismus profitierte vor allem das Ziel Nordafrika. Der Flugverkehr mit Marokko legte im vergangenen Sommer beispielsweise um 21,4 Prozent zu, mit Ägypten um 38,3 Prozent und mit Tunesien um 49,6 Prozent, wie die Statistiker mitteilten. Ebenfalls stark stieg die Zahl der Fluggäste, die in die Türkei (plus 20,1 Prozent) und nach Griechenland (plus 15 Prozent) reisten.

Dagegen nahm der Flugverkehr mit dem klassischen Urlaubsziel Spanien nur um 1,8 Prozent zu, bei den Kanaren gab es sogar ein leichtes Minus von 1,7 Prozent. Allerdings lag Spanien im Sommer immer noch deutlich an der Spitze.

Stark rückläufig war der Luftverkehr mit den USA. Im Sommer 2018 reisten 6,7 Prozent weniger Passagiere dorthin. Noch stärker nahm das Passagieraufkommen mit dem Ziel karibische Inseln ab. Verglichen mit 2017 flogen im vergangenen Sommer 12,6 Prozent weniger Gäste in diese Region.

Die Zahl der Fluggäste, die an einem deutschen Flughafen eincheckten, stieg im Sommer 2018 insgesamt auf 80,5 Millionen. Im Sommer des Vorjahres waren es noch 78,1 Millionen Passagiere gewesen. 

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