Kenia

Sechs Verdächtige nach Anschlag in Nairobi vor Gericht

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Verdächtige nach Anschlag in Nairobi vor Gericht Bild: AFP

Nach dem islamistischen Angriff auf einen Hotelkomplex in der Hauptstadt Nairobi mit 21 Toten sind am Freitag sechs Verdächtige vor Gericht erschienen, darunter auch ein Kanadier. Ein Richter gab einer Forderung der Staatsanwaltschaft statt, die Untersuchungshaft für vier Männer und eine Frau um 30 Tage zu verlängern. Der sechste Verdächtige soll bis kommenden Mittwoch festgehalten werden.

Nach dem islamistischen Angriff auf einen Hotelkomplex in der Hauptstadt Nairobi mit 21 Toten sind am Freitag sechs Verdächtige vor Gericht erschienen, darunter auch ein Kanadier. Ein Richter gab einer Forderung der Staatsanwaltschaft statt, die Untersuchungshaft für vier Männer und eine Frau um 30 Tage zu verlängern. Der sechste Verdächtige soll bis kommenden Mittwoch festgehalten werden. Begründet wurde die verlängerte Untersuchungshaft mit den "komplexen und länderübergreifenden Ermittlungen".

Den sechs Verdächtigen wird vorgeworfen, in den Anschlag auf einen Hotel- und Bürokomplex in der kenianischen Hauptstadt involviert zu sein. Der Anschlag hatte am Dienstagnachmittag begonnen und knapp 20 Stunden gedauert: Zunächst sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft, vier Bewaffnete schossen anschließend um sich und verschanzten sich im Gebäude. Alle fünf Attentäter starben bei dem Anschlag. Zu dem Anschlag hatte sich die islamistische Shebab-Miliz bekannt.

Im Zusammenhang mit der Tat wurden insgesamt elf Verdächtige festgenommen. Den sechs am Freitag vor Gericht erschienenen Verdächtigen wird unter anderem "Verschwörung zu einem Terrorakt" und "Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung" vorgeworfen, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. 

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