Automobilindustrie

Projekt India 2.0: VW und Skoda schaffen Arbeitsplätze

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mid Groß-Gerau - Volkswagen und Skoda eröffnen in Indien ein neues Technologie-Zentrum. Skoda

Mehr als eine Milliarde Euro hat Volkswagen in das Projekt India 2.0 investiert. Jetzt haben die Wolfsburger zusammen mit Tochter Skoda ein neues Technologiezentrum im indischen Pune eröffnet.


Mehr als eine Milliarde Euro hat Volkswagen in das Projekt India 2.0 investiert. Jetzt haben die Wolfsburger zusammen mit Tochter Skoda ein neues Technologie-Zentrum im indischen Pune eröffnet. Wie wichtig das Projekt ist, zeigt sich allein daran, dass Tschechiens Ministerpräsident Andrej Babis sowie weitere Regierungsmitglieder zur Eröffnung gekommen waren.

Die beiden Autobauer betonen, dass durch das Projekt auch Arbeitsplätze geschaffen werden. So sollen 250 Ingenieure in dem neuen Technologie-Zentrum Fahrzeuge entwickeln, die speziell auf die Anforderungen der indischen Kunden zugeschnitten sind. "Indien hat hervorragende Universitäten und bestens qualifizierte Mitarbeiter. Das hilft uns, das Potenzial zu heben - besonders mit Blick auf Konstruktion und Entwicklung. Die lokale Entwicklung ist der Schlüssel zum Erfolg", sagt Christian Strube, Skoda-Vorstand für Technische Entwicklung.

Für Forschungs- und Entwicklungsaufgaben in Indien stellen beide Autobauer nach eigenen Angaben rund 250 Millionen Euro bereit. VW und Skoda weisen darauf hin, dass alle bei dem Projekt India 2.0 geplanten Modelle die ab 2020 geltenden strengeren Sicherheits- und Emissionsvorgaben in Indien erfüllen. Damit wären die Autos sogar für den Export in andere Schwellenländer gerüstet, heißt es. Das erste Modell ist bereits fest eingeplant: Dabei handelt es sich um ein mittelgroßes SUV, das 2020 vorgestellt wird.

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