Karriere

Was studiert der Manager von morgen?

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@ TinTin12 (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

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Wer als Manager Karriere machen möchte, hat viele unterschiedliche Optionen. Denn immer mehr Universitäten und Fachhochschulen wie die Bologna Business School die bieten neben einem MBA einen Master-Studiengang an, der sowohl für erfahrene Profis, als auch für Berufsanfänger und Quereinsteiger gleichermaßen gut geeignet ist.

Wer im Management Karriere machen möchte, fängt in vielen Fällen mit einem Bachelor-Studiengang an. Doch viele Studenten haben das Gefühl, dass der erste Studiengang für eine gute Karriere nicht ausreichend ist.

Master-Studiengänge für Uni-Absolventen

Diese Studiengänge werden mit der Bezeichnung Master im Management (MIM) bezeichnet. Die Studienpläne beinhalten mindestens zu 50 Prozent allgemeine Management-Inhalte. Hierzu gehören beispielsweise Fächer wie Finanzierungs-Strategien und Personalmanagement. Bei MIM handelt es sich jedoch um keinen akademischen Grad, wie beispielsweise Master of Science (M. Sc.) in Management. Denn jede Hochschule kann frei darüber entscheiden, wie sie die eigenen Studiengänge nennt. Der M. Sc. verlangt jedoch eine Menge an wissenschaftlicher Arbeit, weswegen viele Fachhochschulen wegen dem Praxisbezug eher auf einen M. A. setzen. Der MIM ist besonders in Europa beliebt. Fast 70 Prozent der MIM-Studiengänge werden von europäischen Hochschulen und Universitäten angeboten, aber auch immer öfter von Business Schools. Der Master in Management ist ein konsekutiver Studiengang, der einen entsprechenden Bachelor voraussetzt und in erster Linie auf die Promotion vorbereitet. Berufserfahrung ist nicht zwingend erforderlich.

Master of Business Administration (MBA)

Der Master of Business Administration richtet sich in erster Linie an Berufserfahrene ohne Wirtschaftsstudium, die sich fit für eine Rolle im Management-Job machen möchten. Dieser Studiengang setzt eine gewisse Berufserfahrung voraus und baut nicht auf einem Wirtschaftsstudium auf. MBA-Studenten sind mit rund 28 Jahren deutlich älter als Studenten vergleichbarer Studiengänge. Darüber hinaus ist der Unterricht wesentlich praxisorientierter. Beim MBA interessiert sich keiner, wie man für ein kompliziertes mathematisches Problem einen Beweis erbringt, sondern es geht in erster Linie darum, den Studenten praxisorientiertes Wissen beizubringen, dass Sie gleich in der Praxis anwenden können. MBA-Studenten haben oft keine Grundkenntnisse in Wirtschaft, haben jedoch bereits mehrere Jahre Berufserfahrung und suchen aus diesem Grund praxisorientiertes Wissen.

Berufsbegleitende Master-Studiengänge

Viele Bachelor-Studenten gehen nach ihrem Studium gleich ins Berufsleben. Diese Tatsache hat auch eine direkte Auswirkung auf das Studienangebot. Viele Fach- und Hochschulen bieten mittlerweile MIM-Studiengänge für Berufstätige an. Diese berufsbegleitenden Master-Studiengänge kann man in zwei oder drei Jahren absolvieren. In der Regel werden hier ausschließlich Interessenten zugelassen, die bereits einen Job ausüben. Diese Studiengänge sind auch eine Reaktion auf die Anforderungen von Unternehmen, die ihren Angestellten eine Möglichkeit bieten möchten, sich parallel zum Job weiterbilden zu können.

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