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Zahl der Übernachtungen in der EU um mehr als zwei Prozent gestiegen

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Touristen an Glaspyramide des Louvre in Paris Bild: AFP

Die Zahl der Übernachtungen von Touristen und Geschäftsreisenden in der EU ist 2018 erneut gestiegen. Deutschland liegt hinter Spanien, Frankreich und Italien auf Rang vier.

Rund 3,1 Milliarden Übernachtungen haben die Beherbergungsbetriebe in der EU im vergangenen Jahr verbucht. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Anstieg um 2,2 Prozent, wie die Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch mitteilte. Die Zahl der Übernachtungen ist damit seit 2009 kontinuierlich gestiegen. Die Zahlen basieren auf Schätzungen, die sowohl Geschäfts- als auch Urlaubsreisen beinhalten. 

An der Spitze stand 2018 erneut Spanien mit 467 Millionen Übernachtungen. Allerdings gab es hier einen leichten Rückgang um 0,9 Prozent. Dahinter folgen Frankreich mit 444 Millionen Übernachtungen (plus 2,4 Prozent), Italien mit 429 Millionen (plus 1,9 Prozent) und Deutschland: Für die Bundesrepublik bedeuten 419 Millionen Übernachtungen in Hotels, Ferienhäusern oder auch auf Campingplätzen ein deutliches Plus von 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 

Die Zahl der Übernachtungen stieg den EU-Statistikern zufolge 2018 in fast allen Mitgliedsländern. Den größten Zuwachs an Gästen verzeichneten dabei die Beherbergungsbetriebe in Lettland (plus 8,3 Prozent), Litauen (plus 7,7 Prozent) und Malta (plus 6,5 Prozent). Rückgänge gab es neben Spanien auch in Luxemburg (minus 4,3 Prozent) und in Irland (minus 1,5 Prozent).

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