Autoindustrie

Bericht: Audi-Chef plant radikales Veränderungsprogramm

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Ingolstadt - Der neue Audi-Chef Bram Schot will das Unternehmen offenbar mit einem radikalen Veränderungsprogramm aus der Krise steuern. Schot verschärfe gleichzeitig das Sparprogramm und die Elektropläne des Autoherstellers, berichtet das "Manager Magazin".

Schot und auch Finanzvorstand Alexander Seitz analysierten den aktuellen Zustand von Audi demnach sehr kritisch. "Wir müssen den Sense of Urgency schärfen", sagte Schot dem Magazin. "Wir müssen schneller entscheiden und mehr riskieren". Schot und Seitz wollen laut "Manager Magazin" bis 2022 addiert 15 Milliarden Euro einsparen.

Sie packen damit fünf Milliarden Euro auf den noch unter dem langjährigen Vorstandschef Rupert Stadler ausgearbeiteten Angriffs- und Transformationsplan. "Wir müssen noch einmal optimieren", sagte Seitz dem Magazin. Die Ersparnisse ermöglichen dem Vernehmen nach zusätzliche Investitionen, unter anderem in die Elektromobilität. Audi geht bislang davon aus, dass 2025 rund 800.000 Autos mit rein elektrischen oder Plugin-Antrieben verkauft werden.

Die internen Pläne liegen jedoch offenbar zum Teil deutlich höher. "Wir werden mehr machen", sagte Finanzchef Seitz.

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