Fahrbericht

Land Rover mit neuen Motoren und mehr Ausstattung

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mid Köngernheim - Jaguar Land Rover Deutschland-Geschäftsführer Jan-Kas van der Stelt bei der Fahrvorstellung der neuesten Land Rover-Modelle in Köngernheim. JLR

Viel Feinschliff im Detail kennzeichnet den 2019er Jahrgang bei Land Rover in Deutschland. Vor dem Start des neuen Hoffnungsträgers Evoque wurde das aktuelle Modellprogramm kräftig überarbeitet.


Viel Feinschliff im Detail kennzeichnet den 2019er Jahrgang bei Land Rover in Deutschland. Vor dem Start des neuen Hoffnungsträgers Evoque wurde das aktuelle Modellprogramm kräftig überarbeitet. "2019 ist das Jahr von Land Rover. Der Evoque hat sich bisher rund 770.000 Mal weltweit verkauft. Ab dem 6. April 2019 steht der neue Evoque beim Handel." so der Geschäftsführer Jaguar Land Rover Deutschland Jan-Kas van der Stelt bei der Fahrvorstellung der neuesten Land Rover-Modelle in Köngernheim.

Der Gesetzgeber liefert laut van der Stelt ein echtes Argument für den Hybridantrieb: Werden die Modelle Range Rover Sport P400e und Range Rover P400 als auch privat eingesetzte Dienstwagen genutzt, so müssen seit 1. Januar 2019 nur noch 0,5 Prozent anstatt 1,0 Prozent des Bruttolistenpreises als geldwerter Vorteil versteuert werden. Die elektrische Reichweite des Fahrzeugs muss allerdings 40 Kilometer oder mehr im neuen WLTP-Zyklus betragen. "Ab 2020 wird jede neue Baureihe von Jaguar Land Rover über elektrifizierte Modellversionen verfügen", so Jan-Kas van der Stelt.

Der Discovery rollt mit einem neuen V6-Twinturbo-Dieselaggregat an, das 225 kW/306 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 700 Nm parat stellt. Damit sprintet der Brite flugs in 7,5 Sekunden auf 100 km/h - und kann bis zu 3,5 Tonnen an den Haken nehmen. Die Discovery-Benziner sind jetzt mit einem Partikelfilter ausgestattet. Und auch bei der Konnektivität und den Assistenzsystemen wurde aufgerüstet. So verfügt der "Disco" jetzt etwa über einen Toter-Winkel-Warner und die adaptive Temporegelung.

Wie gehabt gibt es die Ausstattungsvarianten S, SE, HSE und HSE Luxury. Die Preisliste startet bei 56.600 Euro für den Discovery S mit 2.0 Liter Si4-Benzinmotor und 221 kW/300 PS. Der neue V6 wird ab 67.200 Euro angeboten.

Der Modelljahrgang 2019 des Land Rover Discovery Sport umfasst als wichtigste Neuheit eine üppig ausgestattete Landmark Edition. Zu haben ist er auch als Pure, SE, HSE und HSE Luxury und mit drei Diesel- und zwei Benzinmotoren. Die Preisliste startet bei 35.100 Euro für das Basismodell eD4 PURE mit dem 110 kW/150 PS starken Turbodiesel, Handschalter und Frontantrieb, die Landmark Edition ist ab 47.650 Euro zu haben.

Der Range Rover soll mehr denn je seine Qualitäten in Sachen kultiviertes und souveränes Reisen ausspielen. Unter anderem bekam er dafür auch einen neuen V6-Diesel, der im speziellen Fall mit 202 kW/275 PS Leistung und vergleichsweise hoher Effizienz antritt. Im kombinierten Messzyklus schluckt das stattliche Fahrzeug 7,6 Liter pro 100 Kilometer. Ebenfalls aus Effizienzgründen spendierten die Briten dem Range Rover mit 250 kW/339 PS starkem V8-Diesel ein modifiziertes 8-Gang-Automatikgetriebe. Neu ist auch die adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Lenkassistent. Bei 103.100 Euro geht's los.

Ähnlich sind auch die Neuerungen beim Range Rover Sport ausgefallen. Nur leistet der neue SDV6 bei ihm 183 kW/249 PS, die adaptive Geschwindigkeitsregelung mit Stop & Go, der Lenkassistent und der Notfall-Bremsassistent für hohe Geschwindigkeiten sind ebenfalls an Bord - ab 66.500 Euro.

Auch der Velar startet mit neuem Dreiliter-V6-Diesel mit 202 kW/275 PS und Euro 6d-Temp-Zertifizierung, mit neuen Sicherheitsfeatures und zusätzlichen Optionen ins Jahr. Bei den Versionen mit Benziner (184 kW/250 PS und 221 kW/300 PS) wuchs das Tankvolumen von 63 auf 82 Liter. Den preislichen Einstieg zum Velar markiert der 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbodiesel mit 132 kW/180 PS ab 56.020 Euro.

Jutta Bernhard / mid

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