Motor-Technik

Autonomes Fahren: Die fünf Stufen

  • Redaktion
  • In TECHNIK
  • 7. Februar 2019
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Hände Weg vom Steuer: Noch gibt es beim automatisierten Fahren einige Berührungsängste. Doch immer mehr namhafte Hersteller wie beispielsweise Opel arbeiten an verschiedenen Testprojekten. Opel

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Autonomes Fahren wird in fünf Stufen unterteilt, und zwar assistiert, teilautomatisiert, hochautomatisiert, vollautomatisiert, autonom. Was diese Begriffe genau bedeuten, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Erste Stufe: Assistiertes Fahren

Das assistierte Fahren kommt heute schon in vielen Fahrzeugen zum Einsatz. So sorgt beispielsweise der Tempomat dafür, dass das Fahrzeug die gewünschte Geschwindigkeit automatisch beibehält, während der automatische Abstandsregeltempomat den Wagen je nach Entfernung zum vorausfahrenden Fahrzeug beschleunigt oder bremst. Das autonome System sorgt auf diese Weise dafür, dass der Sicherheitsabstand durch den Fahrer nicht unbeabsichtigt unterschritten wird.

- Der Fahrer hat die volle Kontrolle über sein Fahrzeug
- Der Fahrer übernimmt volle Haftung für Schäden und Verkehrsverstöße

Zweite Stufe: Teilautomatisiertes Fahren

Bei dieser Form des autonomen Fahrens ist das Fahrzeug in der Lage, manche Aufgaben über einen kurzen Zeitraum selbständig auszuüben. Ein teilautomatisierter Wagen ist beispielsweise in der Lage, auf der Autobahn die Spur zu halten sowie automatisch zu bremsen und zu beschleunigen. Um dies zu erreichen, kombinieren die Fahrzeughersteller unterschiedliche Einzelsysteme miteinander. Zu den sogenannten "Level-2-Systeme" gehören außerdem der Überholassistent sowie das automatische Einparken.

- Der Fahrer hat die volle Kontrolle über sein Fahrzeug
- Der Fahrer übernimmt volle Haftung für Schäden und Verkehrsverstöße
- Unter bestimmten Umständen kann das Fahrzeug autonom die Spur halten, bremsen und beschleunigen

Dritte Stufe: Hochautomatisiertes Fahren Hochautomatisierte Fahrzeuge sind in der Lage einige Fahraufgaben selbständig und ohne Einwirkung des Fahrers zu übernehmen. Dies ist jedoch nur für einen begrenzten Zeitraum und unter optimalen Bedingungen möglich. Diese Fahrzeuge können selbständig beschleunigen, überholen und bremsen - je nachdem wie es die aktuelle Verkehrslage erfordert. 2017 wurde in Deutschland ein rechtlicher Rahmen für hochautomatisierte Fahrzeuge geschaffen. Konkret bedeutet das, dass sobald der Fahrer sein Auto in den hochautomatisierten Modus schaltet, er sich anderen Tätigkeiten widmen darf. Der Fahrer kann so beispielsweise sein Smartphone benutzen und einige Spiele im Casino Online Austria spielen, während das Fahrzeug autonom gesteuert wird.

Vierte Stufe: Vollautomatisiertes Fahren

Große Autokonzerne aber auch etablierte IT-Giganten wie Google und Apple arbeiten mit Hochdruck an Autos, die ein vollautomatisiertes Fahren ermöglichen sollen. Die vierte Stufe zeichnet sich durch hoch entwickelte technische Systeme aus, die sämtliche Fahraufgaben selbständig und ohne Einwirkung des Fahrers auch auf längeren Strecken bewältigen sollen. Ein vollautomatisiertes Auto sollte also in der Lage sein, selbständig auf die Autobahn aufzufahren, sich in den Verkehr einzuordnen und die Autobahn schließlich verlassen können.

Fünfte Stufe: Autonomes Fahren

Das fünfte Level stellt die Vollendung des autonomen Fahrzeugs dar. Hier wird das Auto komplett durch das autonome System gesteuert. Es gibt keine Fahrer mehr, sondern nur noch Passagieren. Selbst komplexe Situationen können vom autonomen System problemlos bewältigt werden.

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