Finanzen

Trading: Geheimwissenschaft oder Verdienstmöglichkeit für Privatpersonen?

  • Redaktion
  • In FINANZEN
  • 11. Februar 2019
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@ PIX1861 (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

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Die Börsenwelt strahlt ihre ganz eigene Faszination aus, eingefangen von Dutzenden von Fernsehserien und Blockbustern. Ständiger Entscheidungsdruck und teils riesige Gewinne gehen einher mit hoher Risikobereitschaft. Was viele nicht wissen: Trader darf sich in Deutschland jeder nennen und der Online-Handel mit Wertpapieren kann von zuhause organisiert werden. Doch welche Strategie ist erfolgversprechend?

Trading ohne Konzept ist ein Glücksspiel

Natürlich gibt es die Geschichten, in denen jemand aus einer Laune heraus in Aktien investiert hat und damit steinreich geworden ist. Aber die Wirklichkeit sieht anders aus. Börsen generieren kein Geld, an der Börse werden Zukunftsaussichten gehandelt. Jedem Gewinn an der Börse steht grundsätzlich ein ebensolcher Verlust gegenüber. Um mit höherer Wahrscheinlichkeit zu den Gewinnern zu zählen, braucht es analytische Fähigkeiten, die in eine Strategie umgesetzt werden. Wer sich mit entsprechender Fachliteratur beschäftigt, stößt auf eine schier unendlich breite Palette von Autoren, die behaupten, das endgültige Erfolgskonzept für Trader parat zu halten. Von Daytrading, Scalping, Countertrading oder Positionshandel ist da etwa die Rede. Häufig unterschätzen Privatleute die Komplexität, die sich hinter solchen Strategien verbirgt.

Futures als Möglichkeit, mit Hebel zu handeln

Terminkontrakte kannten schon die alten Griechen. Die Idee dahinter war simpel: Bauern wollten sich davor schützen, bei schlechter Ernte oder Überangebot heftige Preisunterschiede für ihre Waren zu erleben. Deshalb verkauften sie Anrechtsscheine beispielsweise für Öl oder Reis schon im Voraus. Heute sind Futures ein beliebtes Finanzinstrument, weil sie mit vergleichsweise niedrigem Kapitaleinsatz durch Hebelwirkung größere Gewinne möglich machen. Futures gehören deshalb um Standardrepertoire eines jeden Traders. Ihr Hebel ergibt sich dadurch, dass hinter Futures reale Ware oder konkrete Wertpapiere stehen und nur auf Preisänderungen hin spekuliert wird. Der eigentliche Basiswert eines Terminkontrakts spielt also für den Trader lediglich eine untergeordnete Rolle.

Profi-Strategie für Privat: Orderflowtrading und Volumentrading

Große Investmentfirmen beschäftigen vielköpfige Teams, um Geschäftsberichte bis ins Detail zu analysieren. Sie verfolgen die Weltnachrichten im Sekundentakt und statten Unternehmen auch Besuche vor Ort ab. Solchen Aufwand kann ein privater Trader für seine Strategie nicht betreiben. Er wird normalerweise Kursbewegungen beobachten und versuchen, Trends vorherzusehen, um daraus Profit zu schlagen. Hier rücken nun zwei Begriffe in den Fokus, die Vollzeitprofis genauso wie Hobbyhändler weiterbringen: Orderflowtrading und Volumentrading. Im Paar angewandt, bilden diese Konzepte die Makro- und Mikrosicht auf die Märkte ab. Denn Volumen-Trading berücksichtigt das allgemeine Handelsvolumen an den Börsen, was etwa zum Beginn des Börsentags meist wesentlich höher liegt als zum Schluss. Orderflowtrading wiederum schaut genau auf das Verhältnis zwischen Verkaufsangeboten und Kaufordern. Richtig kombiniert ergeben sich aus Orderflowtrading und Volumentrading mit Futures gute Gewinnchancen bei kleinem Risiko.

Trader werden: Training und Ausrüstung

Ein gewisser Spaß an Zahlen und Mathematik sowie ein Startkapital sind unerlässliche Grundvoraussetzungen für den Start als Trader. Um den Job - ob nun als Nebenverdienst oder hauptberuflich - anzugehen, empfiehlt sich zudem, ein Coaching bei Fachleuten zu buchen. Die Trader von volumeteam (https://volumeteam.com) haben einen guten Ruf, Anfänger seriös auszubilden. Neben dem Erlernen von bewährten Strategien zählt dabei auch, dem Umgang mit professioneller Software zu trainieren. So vorbereitet ist der erste Tag als Trader schnell zum Greifen nah.

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