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Gewerkschaften wollen Warnstreiks im öffentlichen Dienst der Länder ausweiten

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Demonstrierender Mitarbeiter des öffentlichen Diensts Bild: AFP

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Diensts der Länder wollen die Gewerkschaften ihre Warnstreiks deutlich ausweiten. Arbeitsniederlegungen sind unter anderem in Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bayern geplant.

Im Tarifkonflikt des öffentlichen Diensts der Länder wollen die Gewerkschaften ihre Warnstreiks heute deutlich ausweiten. Arbeitsniederlegungen sind unter anderem in Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Bayern geplant. In Hamburg findet laut Deutschem Beamtenbund ein ganztägiger Warnstreik statt. Bei einer Protestaktion unter dem Motto "Der öffentliche Dienst geht baden" wollen demnach Landesbeschäftigte in die Alster springen (12.00 Uhr).

Die Gewerkschaften beschlossen erste ganztägige Arbeitsniederlegungen, nachdem die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) auch in der zweiten Verhandlungsrunde kein Angebot vorgelegt hatte. In dem Tarifkonflikt fordern die Gewerkschaften sechs Prozent mehr Lohn für die gut 800.000 direkt betroffenen Angestellten der Länder. Der TdL gehören alle Länder außer Hessen an. Die Tarifverhandlungen werden am 28. Februar fortgesetzt.

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