Terrorismus

18 Haftbefehle gegen deutsche IS-Kämpfer

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BND-Zentraledts

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Berlin - Die deutschen Sicherheitsbehörden bereiten sich auf eine mögliche Strafverfolgung der im Nahen Osten Inhaftierten IS-Kämpfer vor. Wie die "Süddeutscher Zeitung" berichtet, wurden bereits 18 Haftbefehle erlassen.

Nach Zählung der Behörden sind in Syrien, dem Irak und der Türkei 42 Islamisten in Gewahrsam, die nur oder auch eine deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. 17 sind bereits als sogenannte Gefährder eingestuft. Hinzu kommen zahlreiche Kinder. US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende gefordert, dass europäische Staaten diese Gefangenen zu Hause vor Gericht stellen.

Andernfalls könnten sie freigelassen werden. Die Bundesregierung erklärte, es müsse gewährleistet sein, dass man diese hier aburteilen könne. Zu eben diesem Zweck befragt der BND seit Monaten gefangene IS-Anhänger in Nordsyrien, Beweise werden gesammelt. Seine Erkenntnisse stellt der BND dem Generalbundesanwalt zur Verfügung.


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