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OLG Braunschweig entscheidet über Myright-Klage gegen Volkswagen

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Klage-Akten von Myright gegen Volkswagen Bild: AFP

Das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig verkündet heute seine Entscheidung über eine Klage des Rechtsdienstleisters Myright gegen VW wegen des Dieselskandals. Die Prozessbeteiligten rechnen damit, dass es der erste Fall sein wird, der vor dem Bundesgerichtshof landet.

Das Oberlandesgericht (OLG) Braunschweig verkündet heute (9.00 Uhr) seine Entscheidung über eine Klage des Rechtsdienstleisters Myright gegen den Autobauer Volkswagen wegen des Dieselskandals. Die Prozessbeteiligten rechnen damit, dass es der erste Fall sein wird, der vor dem Bundesgerichtshof (BGH) landet. Myright kündigte an, mit dem Verfahren alle Rechtsfragen rund um das Thema Schadensersatz im Abgasskandal grundsätzlich klären zu wollen. 

Allerdings hatte der Rechtsdienstleister in der ersten Instanz vor dem Landgericht Braunschweig verloren. Wie das OLG als zweite Instanz entscheiden wird, ist offen. Es wird aber damit gerechnet, dass mindestens eine der beiden Seiten in Berufung geht. Myright und die US-Kanzlei Hausfeld vertreten insgesamt mehrere zehntausend VW-Kunden, die wegen der Abgasmanipulationen von dem Konzern Schadensersatz fordern. Das OLG Braunschweig ist eines der zentralen Gerichte in der juristischen Aufarbeitung des Dieselskandals. Dort wird unter anderem auch über die Musterfeststellungsklage des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) und des ADAC verhandelt, der sich hunderttausende VW-Kunden angeschlossen haben. 

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