Autoindustrie

Kraftfahrzeuge bleiben wichtigstes Exportgut

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Wiesbaden - Im Jahr 2018 sind Kraftwagen und Kraftwagenteile im Wert von 229,7 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert worden: Damit waren Kraftwagen und Kraftwagenteile erneut Deutschlands wichtigste Exportgüter, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Mittwoch mit. Auf den Rängen zwei und drei folgten Maschinen im Wert von 193,2 Milliarden Euro und chemische Erzeugnisse im Wert von 117,7 Milliarden Euro.

Die wichtigsten Importgüter für Deutschland waren im Jahr 2018 Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse im Wert von 117,4 Milliarden Euro, gefolgt von Kraftwagen und Kraftwagenteilen im Wert von 116,9 Milliarden Euro und chemischen Erzeugnissen im Wert von 88,2 Milliarden Euro. Die höchsten Exportüberschüsse wies Deutschland im Jahr 2018 bei Kraftwagen und Kraftwagenteilen (112,7 Milliarden Euro), Maschinen (106,6 Milliarden Euro) und chemischen Erzeugnissen (29,5 Milliarden Euro) aus. Importüberschüsse wurden vor allem bei Erdöl und Erdgas sowie bei landwirtschaftlichen Erzeugnissen erfasst. Für diese Güter wies der deutsche Außenhandel im Jahr 2018 einen Importüberschuss von 56,4 Milliarden Euro für Erdöl und Erdgas und von 21,3 Milliarden Euro für landwirtschaftliche Erzeugnisse aus.

Größter Abnehmer von Kraftwagen und Kraftwagenteilen waren die Vereinigten Staaten mit einem Exportwert von 27,2 Milliarden Euro, teilten die Statistiker weiter mit. Aus den Vereinigten Staaten importiert wurden Kraftwagen und Kraftwagenteile mit einem Wert von 5,2 Milliarden Euro. Das ergibt einen deutschen Exportüberschuss im Handel mit den Vereinigten Staaten für Kraftfahrzeuge in Höhe von 22,0 Milliarden Euro.

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