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Steigerung des Bekanntheitsgrades durch Inbound Marketing

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@ Campaign_Creators (CC0-Lizenz)/ pixabay.com

Die klassische Werbung geht immer weiter zurück. Welcher Kunde mag es auch, wenn er ständig mit offensichtlicher Werbung zugeschüttet wird? Also muss etwas anderes her. Man muss es schaffen den Kunden dazu zu bringen, dass er freiwillig zu einem kommt. Und genau hier kommt das Inbound Marketing ins Spiel.

Die klassische Art von Werbung wird auch als Outbound Marketing bezeichnet. Hier geht es darum den Kunden mittels verschiedener Kanäle zu erreichen. Das kann die klassische Kaltakquise, Flyer-Werbung oder TV-Werbung sein. Doch diese Art von Werbung ist mittlerweile nicht mehr besonders effizient. Die Kosten sind sehr hoch und die Erfolgsquoten sehr gering. Dadurch, dass die Zielgruppe nicht genau festgelegt werden kann, ist die Messbarkeit des Return of Investment gering

Was ist Inbound Marketing?

Beim Inbound Marketing versucht man den Kunden für sich zu gewinnen, in dem er durch qualitativ hochwertigen Content, von selbst auf einen zu kommt. Der Prozess des Inbound Marketings lässt sich in mehrere Phasen unterteilen.

1 – Anziehen

In der ersten Phase muss es erst einmal geschafft werden Kunden anzuziehen. Beim Outbound Marketing kann die Zielgruppe nicht genau bestimmt werden. Beim Inbound Marketing schon. Hier können wir die „Werbung“ exakt auf unsere Zielgruppe zuschneiden. Das kann z. B. ein sehr hochwertiger Blogeintrag sein, der eine Problemstellung löst. Das ganze natürlich kostenlos. Aber damit ein Nutzer den Blog Eintrag überhaupt findet, sollte man bei Google für die wichtigen Keywords so weit oben stehen wie möglich. Optimalerweise auf der ersten Seite, da die wenigsten überhaupt die zweite Seite besuchen. Suchmaschinenoptimierung ist in dieser Phase also ein essenzieller Punkt. Sollte man dafür keine geeigneten Kenntnisse haben, gibt es externe Agenturen, die das für einen erledigen können.

2 – Umwandeln

Wenn der Kunde erst einmal bei einem ist, muss man auch dafür sorgen, dass dieser bleibt bzw. wiederkommt. Dafür braucht man die Erlaubnis der Kontaktaufnahme. Optimalerweise gibt derjenige einem selbst seine Kontaktdaten. Dies wird er aber nicht einfach so machen. Auf seiner Webseite kann man z. B. Call-to-Action Buttons einbauen für Newslettereinträge. Sollte jemand sich mit seinem Namen und seiner Mailadresse für den Newsletter eintragen, bekommt er etwas gratis. Das können z. B. 2 Gratis Kapital aus dem aktuellen Videotraining sein.

3 – Abschluss

Im 3. Schritt geht es darum, dass der potenzielle Kunde wirklich zum Kunden wird. Dafür muss man mit ihm kommunizieren. Optimalerweise per E-Mail. Mit Newslettern sollte man es aber auf keinen Fall übertreiben, da der Kunde sich sonst schnell wieder abmeldet. Aber auch ein Newsletter sollte Mehrwert für einen haben und nicht nur aus reiner Werbung bestehen.

4 – Begeisterung

Im letzten Schritt wird dafür gesorgt, dass der Kunde auch ein Kunde bleibt indem man weiterhin kostenlosen qualitativ hochwertigen Content bietet in Form von Blogeinträgen oder ähnliches. Durch Umfragen und Feedbackbögen kann man z. B. dem Kunden signalisieren, dass seine Meinung wichtig ist und gleichzeitig kann man sehen, was die Kunden gerne verbessert haben möchten. Je nachdem, in welcher Branche man arbeitet können z. B. auch regelmäßige kostenlose Webinare sehr gut sein, um die Kunden zu binden. Er lernt kostenlos etwas und ist gleichzeitig noch im direkten Kontakt mit dem Unternehmen und kann Fragen stellen.

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