Motor-Messe

Genf 2019: Volkswagen baut Schnellladesäulen mit Energiespeicher

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Flexible Schnellladesäule von Volkswagen. Foto: Auto-Medienportal.Net/Volkswagen

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Volkswagen zeigt auf dem Auto-Salon in Genf (bis 17. März) die seriennahe Designstudie seiner Schnellladesäule. Angeschlossen oder auch unabhängig vom Stromnetz können bis zu vier E-Fahrzeuge gleichzeitig nach dem Prinzip einer Powerbank geladen werden, davon zwei via DC-Schnellladen. Ab 2020 startet die Serienproduktion in Deutschland am Standort Hannover. Die ersten flexiblen Schnellladesäulen werden im Rahmen eines Pilotprojektes bereits im ersten Halbjahr 2019 in Wolfsburg aufgestellt.

Die Schnellladesäule funktioniert nach dem Prinzip einer Powerbank. Die Ladekapazität liegt bei bis zu 360 Kilowattstunden. Durch die DC-Schnellladetechnologie mit einer Ladeleistung von 100 Kilowatt werden die Batterien der E-Fahrzeuge in kürzester Zeit aufgeladen. Unterschreitet der Energieinhalt des in der Ladesäule verbauten Batteriesatzes einen definierten Wert, wird die entleerte Ladesäule gegen eine geladene getauscht. Schließt man sie hingegen fest an das Stromnetz an, lädt sich das Batteriepack permanent eigenständig nach.

Erfolgt das Laden der Säule mit regenerativ erzeugtem Strom - etwa durch Solar- oder Windenergie - ermöglicht die neue Ladesäule erstmals das Zwischenspeichern von nachhaltigem Strom. Gleichzeitig ermöglicht das Zwischenspeichern von Energie, das Stromnetz zu Spitzenzeiten zu entlasten.

Technisch basiert die Ladesäule auf dem Batteriepaket des Modularen Elektrifizierungsbaukastens (MEB) des Volkswagen Konzerns und wird auf dessen Zellmodule ausgelegt sein. Verliert die Batterie mit der Zeit an Ladekapazität und unterschreitet eine definierte reduzierte Restkapazität, wird sie ausgetauscht. Besteht sie anschließend eine ausführliche Analyse, kann sie für den Einsatz in einer flexiblen Schnellladesäule wiederverwendet und so weiter genutzt werden. (ampnet/deg)

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