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Porsche macht 2018 mehr Gewinn

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Porsche-Chef Blume (links) und Finanzvorstand Meschke Bild: AFP

Der Sportwagenhersteller Porsche hat im vergangenen Jahr so viele Autos wie nie ausgeliefert und auch seinen Gewinn leicht gesteigert. Der Umsatz stieg um zehn Prozent auf 25,8 Milliarden Euro.

Der Sportwagenhersteller Porsche hat im vergangenen Jahr so viele Autos wie nie ausgeliefert und auch seinen Gewinn leicht gesteigert. Unter dem Strich standen rund 3,1 Milliarden Euro, 3,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie aus der am Freitag veröffentlichten Jahresbilanz hervorgeht. Porsche lieferte demnach rund 256.000 Autos aus. Der Umsatz stieg um zehn Prozent auf 25,8 Milliarden Euro.

Der Sportwagenhersteller setzt wie der Mutterkonzern auf Elektromobilität. Im September soll das erste rein elektrisch angetriebene Modell Taycan starten. Porsche habe schon 20.000 "ernsthafte Kaufinteressenten" für den Wagen, erklärte Porsche-Chef Oliver Blume. 

Die beliebtesten Modelle 2018 waren die Geländewagen Macan und Cayenne. Am stärksten nahmen die Absätze bei der Luxuskarosse Panamera und beim Sportwagen 911 zu.

Wichtigste Absatzmärkte waren China und Nordamerika. Der einzige schrumpfende Markt war Europa. Hier kämpft Porsche auch weiter mit der Umstellung auf den neuen Abgastest WLTP sowie Partikelfiltern für die Benzinmotoren, wie Finanzvorstand Lutz Meschke mitteilte.

Anders als VW plant Porsche mit einem Stellenaufbau. Allein für den Taycan schaffe das Unternehmen 1500 neue Stellen, erklärte Blume. 2018 sei die Zahl der Mitarbeiter um neun Prozent auf rund 32.900 gestiegen.

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