Telekommunikation

Bundesnetzagentur startet Versteigerung von Frequenzen für Mobilfunkstandard 5G

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Wachmann steht vor Absperrung in Bundesnetzagentur Bild: AFP

Die Bundesnetzagentur startet am Dienstag (10 Uhr) in Mainz die Versteigerung der Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G. Unter strengen Sicherheitsbedingungen werden Telekom, Telefónica (O2) und Vodafone sowie United Internet (1&1) auf insgesamt 41 Frequenzblöcke bieten.

Die Bundesnetzagentur startet am Dienstag (10.00 Uhr) in Mainz die Versteigerung der ersten Frequenzen für den neuen Mobilfunkstandard 5G. Unter strengen Sicherheitsbedingungen werden die drei etablierten Mobilfunkanbieter Telekom, Telefónica (O2) und Vodafone sowie United Internet (1&1) auf insgesamt 41 Frequenzblöcke bieten. Die Auktion kann sich über Wochen hinziehen, für den Staat werden Milliardenerlöse erwartet.

Der neue Mobilfunkstandard soll Schritt für Schritt die derzeitige LTE-Technik ablösen und einer Reihe von Zukunftstechnologien den Weg ebnen. Es war lange Zeit unklar, ob die Auktion überhaupt wie geplant stattfinden kann, weil Anbieter gegen die Vergabebedingungen zur Versorgung in der Fläche klagen. Streit gibt es zudem über die Frage, ob der chinesische Mobilfunkausrüster Huawei 5G-Technik nach Deutschland liefern darf. Kritiker befürchten die Gefahr von Cyberspionage.

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