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Bayer-Aktie stürzt nach Glyphosat-Urteil um mehr als zehn Prozent ab

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Bayer-Logo bei der Unternehmenszentrale Bild: AFP

Nach dem erneuten Glyphosat-Urteil in den USA ist die Bayer-Aktie an der Börse in Frankfurt am Main eingebrochen. Das Papier des Konzerns stürzte bei Öffnung der Börse am Mittwochmorgen um mehr als zehn Prozent ab.

Nach dem erneuten Glyphosat-Urteil in den USA ist die Bayer-Aktie an der Börse in Frankfurt am Main eingebrochen. Das Papier des Konzerns stürzte bei Öffnung der Börse am Mittwochmorgen um mehr als zehn Prozent ab. Gegen 9.10 Uhr stand es 10,5 Prozent im Minus bei 62,41 Euro pro Aktie.

Die Jury eines US-Bundesgerichts in San Francisco hatte am Dienstag befunden, dass das glyphosathaltige Unkrautvernichtungsmittel Roundup des US-Herstellers Monsanto zur Krebserkrankung eines Klägers beigetragen habe. Monsanto gehört mittlerweile zu Bayer.

Für Monsanto handelt es sich um die zweite juristische Niederlage binnen eines Jahres. In einem anderen Prozess im August hatte eine Jury in San Francisco Monsanto zur Zahlung von Schadenersatz an einen früheren Schulhausmeister verurteilt. Bayer ging gegen das Urteil in Berufung. 

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