Geländewagen

Land Rover Discovery: Härtetest für die gute Sache

  • Ralf Loweg
  • In MOTOR
  • 21. März 2019, 16:55 Uhr
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mid Groß-Gerau - Härtetest: Bei einer achtwöchigen Expedition über 6.300 Kilometer durch Namibia, Sambia, Tansania und Kenia kann der Land Rover Discovery seine Geländetauglichkeit unter Beweis stellen. Jaguar Land Rover

Der Land Rover Discovery absolviert einen Härtetest der besonderen Art. Beim 'Mobile Malaria Project', einer achtwöchigen Expedition über 6.300 Kilometer durch Namibia, Sambia, Tansania und Kenia kann der Allradler zeigen, aus welchem Holz er geschnitzt ist.


Wer für die gute Sache unterwegs ist, muss hart im Nehmen sein. Das gilt nicht nur für Menschen, sondern auch für Maschinen. Oft wird Hilfe in entlegenen Gebieten benötigt, fernab der Zivilisation. Gut ausgebaute Straßen sind dort nur selten anzutreffen. Um sicher und zügig durch das schwierige Gelände zu kommen, müssen robuste und zuverlässige Fahrzeuge ran. Der Land Rover Discovery ist ein solcher Modell-Athlet. Dieser Brite meistert Ausfahrten über Stock und Stein ohne Probleme.

Jetzt aber absolviert der Allradler einen Härtetest der besonderen Art. Beim "Mobile Malaria Project", einer achtwöchige Expedition über 6.300 Kilometer durch Namibia, Sambia, Tansania und Kenia kann der Land Rover Discovery zeigen, aus welchem Holz er geschnitzt ist.

Die Tour ist jedoch alles andere als ein Ausflug ins Abenteuer-Land. Denn der Discovery transportiert Technik und Laborausrüstung sowie drei Forscher der Universität Oxford. Im Rahmen der Expedition sollen neue Ansätze der Malaria-Bekämpfung untersucht werden. Das "Mobile Malaria Project" wird von Dr. George Busby geleitet. Er und seine beiden Kollegen von der Universität Oxford vertrauen in den kommenden acht Wochen einem speziell präparierten Land Rover Discovery. Auf ihrer anstrengenden Reise wollen sie sich einen Eindruck verschaffen, vor welchen Herausforderungen die Malaria-Bekämpfung in Afrika aktuell steht.

Für die Expedition haben die Experten der Abteilung Land Rover Special Vehicle Operations einen Discovery mit zahlreichen Umbauten und Ergänzungen vorbereitet. So erhielt er ein mobiles Labor, das im geräumigen 1.137-Liter-Ladeabteil des Geländewagens Platz findet. Zur Ausrüstung zählen ein Kühl- und Gefrierschrank zur Lagerung wissenschaftlicher Präparate ebenso wie eine maßgeschneiderte Rahmenkonstruktion mit verschiedenen Möglichkeiten zur Aufbewahrung und Unterbringung.

"Auch wenn die Malaria-Raten in den vergangenen 20 Jahren zurückgegangen sind: In jüngster Zeit stocken die Fortschritte. Durch die Zusammenarbeit mit unseren Kollegen in Namibia, Sambia, Tansania und Kenia wird uns die Reise helfen, die Herausforderungen zu erfassen, denen sich Malaria-Forscher in Afrika 2019 gegenübersehen", sagt Dr. George Busby, Leiter des "Mobile Malaria Project".

Dank des Land Rover Discovery könne man nun Orte besuchen, die sonst unerreichbar wären, so Dr. George Busby. "Der Discovery gibt uns auch den Raum und die Flexibilität zum Transport unserer Ausrüstung. Dies ermöglicht uns ein besseres Verständnis davon, wie die Technologie vor Ort genutzt werden kann."

Der Land Rover Discovery hat in seiner 30-jährigen Geschichte schon so manches Abenteuer überstanden. Egal, ob Stadt, Land oder Fluss - der Kraxler-König hat sich rund um den Globus seinen Weg gebahnt. Und davon können sich jetzt die Malaria-Forscher überzeugen.

Ralf Loweg / mid

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