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Umfrage: CDU und AfD sinken in Sachsen in der Wählergunst

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  • 23. März 2019, 09:58 Uhr
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Blick auf die sächsische Landeshauptstadt Dresden Bild: AFP

Gut fünf Monate vor der Landtagswahl in Sachsen gibt es einer Umfrage zufolge Bewegung in der politischen Landschaft des Freistaats. CDU und AfD sinken in der Wählergunst, die Grünen sind auf einem Höhenflug.

Gut fünf Monate vor der Landtagswahl in Sachsen gibt es einer Umfrage zufolge Bewegung in der politischen Landschaft des Freistaats. So bleibt die CDU in der Wählergunst zwar stärkste Kraft, rutscht aber weiter unter die 30-Prozent-Marke, wie die der "Leipziger Volkszeitung" (Samstagsausgabe) berichtete. Trotz des Abwärtstrends vergrößert die CDU den Abstand zur AfD.

Die CDU kommt laut der Umfrage auf 27 Prozent, im Vergleich zur  vorherigen Umfrage der Zeitung vom August 2018 ist das ein Rückgang um zwei Prozentpunkte. Die Alternative für Deutschland (AfD) behauptet der Erhebung zufolge zwar Platz zwei, kommt aber nur auf 18 Prozent. Im August 2018 lag sie noch bei knapp 24 Prozent. Damit hat sie deutlicher an Zustimmung verloren als die Union.

Dafür sind die Grünen auch in Sachsen auf einem Höhenflug und erreichen 16 Prozent. Damit haben sie ihr Umfrageergebnis vom August (sieben Prozent) mehr als verdoppelt. Die Linke verliert leicht und landet bei 17 Prozent (August: 19 Prozent). Die SPD stabilisiert sich bei elf Prozent. Die FDP droht mit fünf Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde zu scheitern.

Die Liberalen verloren einen Prozentpunkt, im August lagen sie noch bei sechs Prozent. Die Freien Wähler haben mit zwei Prozent vorerst wenig Aussicht auf einen Einzug in den Landtag. Die Blauen von Ex-AfD-Chefin Frauke Petry spielen der Umfrage zufolge ebenso wenig eine Rolle wie die Partei "Aufbruch deutscher Patrioten" von André Poggenburg, dem Ex-AfD-Chef von Sachsen-Anhalt.

Wäre schon am Sonntag Landtagswahl, hätte die seit 2014 regierende große Koalition aus Union und SPD keine Mehrheit mehr. Der Urnengang findet am 1. September statt. Für die Umfrage im Auftrag der "Leipziger Volkszeitung" wurden im März 703 repräsentativ ausgewählte Wahlberechtigte aus Sachsen befragt.

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