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Kalifornien verhängt Notstand zum Schutz vor drohenden Waldbränden

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Waldbrand zerstört Haus in Nordkalifornien 2018 Bild: AFP

Kalifornien hat noch vor Beginn der Waldbrandsaison den Notstand über den gesamten US-Bundesstaat verhängt. Mit der Maßnahme sollen 200 besonders gefährdete Gemeinden geschützt werden.

Kalifornien hat noch vor Beginn der Waldbrandsaison den Notstand für den gesamten US-Bundesstaat verhängt, um 200 besonders gefährdete Gemeinden zu schützen. Der demokratische Gouverneur Gavin Newsom erklärte am Freitag, angesichts der wachsenden Gefahr von Waldbränden könne mit Notstandsmaßnahmen nicht bis zu einem Feuer gewartet werden.

Kalifornien leidet seit Jahren unter extremer Trockenheit und wurde in den vergangenen Jahren von mehreren schweren Wald- und Buschbränden heimgesucht, die zehntausende Hektar Land zerstörten. Allein 2017 und 2018 kamen dabei mehr als 120 Menschen ums Leben.

Die Entscheidung des Gouverneurs ermöglicht es der Feuerwehr und anderen öffentlichen Einrichtungen, zur Vorbeugung von Waldbränden tätig zu werden - ohne vorher Verwaltungsauflagen etwa in Sachen Umweltschutz einhalten zu müssen. 

Die kalifornische Forst- und Brandschutzbehörde CalFire hatte in einem unlängst vorgelegten Bericht 35 Schwerpunkte zur Verringerung des Risikos von Waldbränden benannt. Den Experten zufolge sind 2,2 Millionen Wohnhäuser an der Grenze zwischen städtischen und bewaldeten Gebieten besonders gefährdet.

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