Gesundheit

Bei Wundheilung nicht in die Sauna

  • Ralf Loweg/mp
  • In GESUNDHEIT
  • 16. April 2019, 10:01 Uhr
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mp Groß-Gerau - Ein Saunagang ist nicht immer zu empfehlen. Damit nach einer Hautverletzung eine möglichst unauffällige Narbe entsteht, sollte man starke Temperaturreize meiden. Wort & Bild Verlag - Senioren Ratgeber

Eine Saunagang ist gut für Körper und Geist. Er stärkt unser Immunsystem und dient vielen Menschen als Ausgleich nach einem anstrengenden Arbeitstag. Doch der Aufguss kann auch seine Schattenseiten haben.


Eine Saunagang ist gut für Körper und Geist. Er stärkt unser Immunsystem und dient vielen Menschen als Ausgleich nach einem anstrengenden Arbeitstag. Doch der Aufguss kann auch seine Schattenseiten haben.

Denn für die Wundheilung ist ein Saunagang Gift. Warum das denn? Ganz einfach: Damit nach einer Hautverletzung eine möglichst unauffällige Narbe entsteht, sollte man starke Temperaturreize meiden. "Hitze, etwa in einer Sauna, aber auch starke Kälte können die Heilung stören", sagt Apothekerin Dr. Daniela Walter aus Stuttgart im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber".

Wie ausgeprägt sich eine Narbe entwickelt, können Patienten zum Teil selbst beeinflussen. "Ungefähr nach zwei Wochen, wenn die Fäden gezogen wurden und die Wunde verschlossen ist, massieren Sie die Stelle regelmäßig und vorsichtig mit speziellen Narbencremes oder Silikongels", empfiehlt Walter. "Damit versorgen Sie die Haut mit Feuchtigkeit, weichen das Gewebe auf und beugen Entzündungen vor."

Ein gutes Hautklima schaffen auch Narbenpflaster: Wasserdampfdurchlässig und atmungsaktiv, fördern sie der Apothekerin zufolge die Heilung in der Tiefe und halten die Haut gleichzeitig elastisch. Da Narbengewebe keine schützenden Hautpigmente bilde, sei ferner ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor wichtig, sagt Walter.

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