Gesundheit

Mehrheit der Deutschen für Dopingkontrollen bei Hobbysportlern

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Ein Mann trainiert in einem Fitnessstudio Bild: AFP

Eine Mehrheit von 58 Prozent der Deutschen befürwortet einer Umfrage zufolge Dopingkontrollen bei Freizeitsportlern in Fitnessstudios. Männer sind zu 60 Prozent, Frauen zu 56 Prozent dafür, wie die Forsa-Erhebung für die Zeitschrift 'Fit for Fun' ergab.

Eine Mehrheit von 58 Prozent der Deutschen befürwortet einer Umfrage zufolge Dopingkontrollen bei Freizeitsportlern in Fitnessstudios. Männer sind zu 60 Prozent, Frauen zu 56 Prozent dafür, wie die am Mittwoch veröffentlichte Erhebung des Forsa-Instituts im Auftrag der Zeitschrift "Fit for Fun" ergab. In Dänemark gibt es demnach schon Dopingkontrollen bei Hobbysportlern.

Forsa befragte im März 1010 Menschen ab 14 Jahren. 98 Prozent der Befragten lehnten Doping zur sportlichen Leistungssteigerung ab. Jedoch konnten sich zwölf Prozent der Teilnehmer vorstellen, Dopingmittel zu nehmen, die den Muskelaufbau oder das Abnehmen fördern. Männer und Frauen lagen dabei gleichauf.

Je jünger die Teilnehmer waren, desto eher sprachen sie sich für das kosmetische Doping aus. 22 Prozent der 30- bis 40-Jährigen konnten sich vorstellen, mit medizinisch nicht notwendigen Medikamenten ihr Aussehen zu verbessern. Bei den 45- bis 59-Jährigen waren es hingegen nur acht Prozent.

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