Arbeitsmarkt

Viele Betriebe haben große Probleme bei Ausbildung 4.0

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Berlin - Vor allem kleineren Unternehmen in Deutschland bereitet es Probleme, die Lehre digital zu gestalten. Knapp ein Drittel der Unternehmen hat sich noch gar nicht mit dem Thema Ausbildung 4.0 beschäftigt, ergab eine Umfrage des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) unter gut 1.000 Unternehmen, über die das "Handelsblatt" berichtet.

In der Bauwirtschaft ist es sogar die Hälfte. Es gebe "großen Orientierungsbedarf", schreiben die Autoren. Die Mehrheit der Betriebe fordert, die Schulen müssten künftige Azubis besser auf die digitale Arbeitswelt vorbereiten – als Teil der Ausbildungsreife. Das IW mahnt jedoch, vor allem Mittelständler müssten selbst aktiv werden, besser mit den Berufsschulen kooperieren und mehr digitale Lernmedien einsetzen.

Gut achtzig Prozent wünschen sich digitale Zusatzqualifikationen für die Lehrlinge und die generelle Modernisierung der Ausbildung. Ganz neue Digital-Berufe, beispielsweise den "Kaufmann im E-Commerce", werden aber nur selten gefordert. Jedes zweite Unternehmen wünscht sich passende Digital-Weiterbildungen für ihre Ausbilder.

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