Kultur

Kiss-Sänger Paul Stanley: "Die Maske ist ein Segen, kein Fluch."

  • dts
  • In PANORAMA
  • 21. April 2019, 08:00 Uhr

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New York - Der US-Sänger Paul Stanley, Frontmann der Hard-Rock-Band Kiss genießt es, seit mehr als 50 Jahren mit Schminkmaske auf die Bühne zu gehen. "Die Maske ist ein Segen, kein Fluch", sagte Stanley der "Welt am Sonntag".

Derzeit ist er mit Kiss auf Abschiedstournee, im Sommer tritt die Band auch in Deutschland auf. "Wichtig ist aber, dass ich mich selbst daran erinnere, dass ich nicht mehr 25 bin. Ich bin nicht 35, nicht 45, nicht 55", sagte der Musiker. "Es ist ein Segen, gut auszusehen, sich gut zu fühlen, aber es ist auch wichtig, sich nichts vorzumachen. Du bist so alt, wie du bist. Punkt", so Stanley weiter.

Der US-Rockstar geht offen mit seiner Eitelkeit um: Sicher sei er eitel, sagte er. "Eitelkeit ist gar nicht übel, Narzissmus ist die große Gefahr. Zu viel davon bedeutet, dass du so sehr mit dir selbst beschäftigt bist, dass du drohst, irgendwann in deinem eigenen Ego zu ertrinken. Eitel zu sein heißt, stolz darauf zu sein, wer du bist und wie du aussiehst. Ich lebe nicht dafür, besser auszusehen, aber ich möchte auch nicht rumlaufen und blöd aussehen", sagte Stanley der "Welt am Sonntag".


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