Kultur

Salvador Sobral reist nicht zum ESC nach Israel

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Lissabon - Der portugiesische ESC-Sieger von 2017, Salvador Sobral, wird nicht zum diesjährigen Eurovision Song Contest nach Tel Aviv reisen. "Nein, ganz bestimmt nicht. Meine Geschichte mit dem ESC endete vor einem Jahr, als ich noch einmal in Lissabon auftrat, als Sieger des vorangegangenen Jahres", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben).

Er wolle als eigenständiger Musiker erfolgreich sein und nicht als ESC-Sieger. "Die meisten Menschen kennen mich als den zerbrechlichen Jungen mit der traurigen Ballade `Amar Pelos Dois`, als den Vogel, der vor zwei Jahren den ESC gewonnen hat. Ich will zeigen, dass ich noch mehr zu bieten habe. Ich bin nicht immer nur traurig, und meine Musik ist es erst recht nicht." Ende 2017 hatte Sobral ein neues Herz erhalten. Inzwischen gehe es ihm gesundheitlich aber gut. Er freue sich daher auch, endlich in Deutschland auftreten zu können. "Das kann nur toll werden, denn mit den Deutschen bin ich schon wirklich gut vertraut", sagte Sobral. Während des Studiums lebte Sobral einige Zeit auf Mallorca und trat dort in Kneipen und Bars auf. "Vor Deutschen, genauer gesagt, vor betrunkenen Deutschen. Manchmal auch vor sehr betrunkenen Deutschen. Das hat irre viel Spaß gemacht, wirklich."

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